Die Hoffnung auf weitere Stolpersteine bleibt

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Interessiert zeigte sich am Donnerstagabend der SPD-Landtagsabgeordnete Gordan Dudas über die Aktivitäten der Mitglieder der Initiative Stolpersteine.

Meinerzhagen - Gegen das Vergessen ist die Initiative Stolpersteine seit März 2011 aktiv. Regelmäßig treffen sich die Mitglieder und planen Aktionen, die an jedes einzelne Schicksal jener 47 jüdischen Menschen in Meinerzhagen erinnern, die aus ihrer Heimat flüchteten und den Tod in Konzentrationslagern fanden.

Über das Engagement der Mitglieder der Initiative informierte sich am Donnerstag auch der Landtagsabgeordnete Gordan Dudas. Mit großem Interesse begleitete er den informativen Abend und lud die Mitglieder zu einem Besuch in den Landtag ein.

Initiativen-Sprecher Dietmar Först freute sich besonders, dass vom 28. April bis zum 3. Mai Sheri Stern mit ihrem Ehemann Jeffrey und Gail Stern in Meinerzhagen zu Gast sein werden. Först, der mit den Hinterbliebenen in engem schriftlichen Kontakt steht, sprach über die große Freude und Begeisterung, die die Besucher durch ihre Kontakte in Meinerzhagen erfahren hätten. 

Für die jüdischen Nachfahren sei es eine wichtige Erfahrung, auf den Spuren ihrer Eltern zu wandeln. Der Ablauf des Besuchs der jüdischen Gäste soll bei der nächsten Zusammenkunft am 19. April um 19.30 Uhr in der Galerie Langenohl ausführlich beraten werden. Geplant sei zudem die äußerst erfolgreich verlaufende Aktion der „Lichter – kein Stein bleibt in dieser Nacht allein“, die im November 2017 stattfand, auch in diesem Jahr zu wiederholen. 

Dabei sollen auch jene Orte besucht werden, an denen Steine noch nicht verlegt wurden. Zudem soll der Flyer der Initiative überarbeitet werden. Darin sollen dann auch die Orte genannt werden, an denen bisher noch keine Stolpersteine verlegt werden konnten. „Die Steine, die bereits gefertigt wurden, sind kurzfristig verfügbar“, betonte Först.

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