Informationen über Sanierungen Zum Eickenhahn und Unterm Hestenberg

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Fragen beantworteten (von links) Markus Schade, Florian Sönnecken, Volker Brünermann und Jürgen Tischbiereck.

Meinerzhagen - Für den Straßenbau steht im kommenden Jahr erneut ein größeres Sanierungsprojekt in Meinerzhagen an. Erneuert werden sollen dann die beiden Straßen Zum Eickenhahn und Unterm Hestenberg. Betroffen sind auch die dortigen Kanäle. Über das geplante Vorhaben ließen sich etwa 50 Anlieger der beiden Straßen im Ratssaal informieren.

Fachbereichsleiter Jürgen Tischbiereck ging schnell auf die Gründe für die notwendigen Arbeiten ein. Zum einen habe das Alter sowohl dem Kanal als auch der Straße zugesetzt. 1976 war der Straßenbau in den anstehenden Bereichen abgeschlossen, der Kanal wurde rund sieben Jahre vorher verlegt. Zum anderen werde die Technik, gerade was die Belastungen durch Fahrzeuge, aber auch durch die häufiger auftretenden Starkregenereignisse angeht, den heutigen Ansprüchen nicht mehr gerecht.

Aber die Entwurfsplanung ermögliche durchaus die Einarbeitung sinnvoller und umsetzbarer Vorschläge der Anlieger, betonte Tischbiereck, der bei der Nennung weiterer Details von Volker Brünermann vom beauftragten Ingenieurbüro Bramey & Bünermann, Dortmund, unterstützt wurde. Fazit: Im Wesentlichen bleibt es beim jetzigen Erscheinungsbild der beiden Straßenbereiche. Veränderungen beziehungsweise Optimierungen soll es jedoch in Teilbereichen der Gehwege geben. Bei der Ausgestaltung von deren Oberflächen entschied sich die überwältigende Mehrheit der Anwesenden für eine Asphaltierung und nicht für eine Pflasterung.

Gezielte Nachfragen zur technischen Gestaltung und deren eingehende Erläuterungen waren ein Hauptpunkt der am Ende knapp zwei Stunden dauernden Veranstaltung. Eine Sorge der Anlieger bestand darin, dass es wie beim zweiten Bauabschnitt des Löher Weges im Rahmen der Ausschreibung zu einer „Kostenexplosion“ kommen könne und die Anlieger darunter leiden müssten.

Gemeinsam mit dem anwesenden Vorsitzenden des Bau- und Vergabeausschusses, Volkmar Rüsche (CDU), gab es dazu eine klare Ansage der Stadtverwaltung: „Wenn das passiert und die Summen eklatant über unseren Schätzungen liegen, bauen wir nicht“, erklärte Jürgen Tischbiereck.

Immerhin rechnet man bei der Stadt für den auf einer Streckenlänge von rund 600 Metern vorgesehenen Kanal- und Straßenbau, einschließlich einer neuen LED-Beleuchtung, mit einem Kostenvolumen von rund 2,75 Millionen Euro. Die Mittel müssten im kommenden Etat bereitgestellt werden. Passiert dieses und startet dann die Maßnahme wie geplant im Frühjahr 2018, soll alles gut neun Monate später erledigt sein.

Frühestens ein Jahr später würden den Anliegern dann die Beitragsbescheide nach dem Kommunalabgabengesetz ins Haus flattern. Welcher Betrag in diesen als Umrechnungsfaktor stehen wird, darüber informierte Nicole Simon vom Fachbereich Bauen und Wohnen. Sie hatte auf der derzeitigen Kostenschätzung eine Summe zwischen 9 und 10 Euro pro Quadratmeter Veranlagungsfläche ermittelt.

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