Info-Tafeln für die Radportale

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Auf Anforderung macht sie jetzt den Weg frei. Die Ampelanlage an der Badestelle Schnütgenhof ist komplett.

Meinerzhagen - Baulich komplett hergestellt sind sie schon seit einigen Tagen: Die Radwegeportale in Valbert und Hunswinkel, ebenso wie das an der Listerstaumauer, am Fußweg zum Biggestaudamm und an der neuen Badestelle unterhalb des Schnütgenhofes.

Von Jochen Helmecke

Lediglich die Info-Tafeln ließen bisher noch auf sich warten. Seit vergangener Woche allerdings sind sie an den Halterungen der Meinerzhagener Portale angebracht. Und auch die Stadt Attendorn hat ihren Bauhof mit der kurzfristigen Montage beauftragt.

In komprimierter Form können jetzt die Wanderer und Radler Wissenswertes über die Örtlichkeiten, historische Fakten, die Streckenführung und auch über Einkehrmöglichkeiten erfahren. So optisch ansprechend wie die Tafeln selbst ist ihr hölzernes Traggerüst. Und trotz unterschiedlicher „Möblierung“ ist den Portalen eines gemein: ihre Gestaltung ist ansprechend, zweckmäßig und stabil.

Für gewisse Irritationen sorgt im Moment noch die Sperrung des neu erstellten Parkplatzes unterhalb des Schnütgenhofes. Hier ist im vergangenen Jahr durch eine umfangreiche Bodenauffüllung aus einem unansehnlichen Bacheinschnitt ein großzügiger Parkplatz entstanden. Dabei hatten die Verantwortlichen der Stadt Attendorn soweit wie möglich auf eine „naturnahe Gestaltung“ geachtet. Hierzu gehört besonders die Tatsache, dass nur die eigentlichen Fahrwege asphaltiert wurden. Bei den „Restflächen“ kamen Pflastersteine und wassergebundene Oberflächen zum Einsatz. Und genau letztere Bauweise sorgt im Moment für Verärgerung bei der Stadt. Zwar hatte die bauausführende Tiefbaufirma die Herstellung völlig korrekt vorgenommen, dennoch sind derzeit Schäden vorhanden.

„Trotz einer geschlossenen Schranke haben einige Fahrer auf dem Platz mit ihren Fahrzeugen im Winter Schleuderkurse veranstaltet. Dafür war der Untergrund natürlich nicht vorgesehen“, so Michael Honka vom Tiefbauamt der Stadt auf Nachfrage der MZ. Verärgert über diesen Missbrauch der Anlage erläutert er, dass nun mit nicht unerheblichem Aufwand nachgebessert werden muss. „Wir werden dieses bis vor Karfreitag schaffen, dann wird der Platz freigegeben“.

Bereits jetzt weist ein entsprechendes Schild auf eine nicht unwichtige Parkregelung hin. „Ausfahrt/Einfahrt von 22 bis 10 Uhr nicht möglich!“ Wer demnächst diese Zeiten verpasst, hat für den Fall, dass er trotzdem mit seinem Auto den Parkplatz verlassen möchte, nur eine Option: Unter einer angegebenen Telefonnummer kann er sich bei einem Wachdienst melden und die Schrankenöffnung in Auftrag geben. Allerdings werden für diesen Service dann sage und schreibe 80 Euro fällig.

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