Vermeintliche Schließungspläne

Gassmann entkräftet Gerüchte: "Wir schließen nicht!"

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Das Kaufhaus Gassmann sieht sich immer wieder mit Gerüchten um eine vermeintliche Schließung konfrontiert. "Da ist nichts dran!", betont aber Geschäftsführerin Christine Gassmann-Berg.

Meinerzhagen - Verärgert reagierte Christine Gassmann-Berg, Geschäftsführerin der Kaufhauskette Gassmann, jetzt auf Gerüchte, die in der Volmestadt (erneut) die Runde machen: „Wir planen definitiv keine Schließung unseres Hauses in Meinerzhagen!“, sagte sie auf Anfrage der MZ.

Das Wittener Unternehmen, das nicht nur am Stammsitz und in Meinerzhagen, sondern auch in Velbert und Essen Niederlassungen besitzt, sieht sich alle Jahre wieder mit Befürchtungen konfrontiert, seine Filiale in der Volmestadt bald zu schließen. „Ich weiß gar nicht, wie die Leute darauf kommen – eventuell spielt die Schließung des Kaufparks als Nachbar eine Rolle. Aber wir bleiben so lange, wie uns die Kunden die Treue halten“, sagt Gassmann-Berg. Dabei sei sie sich der wachsenden Konkurrenz durch Kodi, das bekanntlich in den ehemaligen Schlecker-Markt an der Hauptstraße einzieht, durchaus bewusst. „Aber wir nehmen diesen Mitbewerber an und wollen weiter in Meinerzhagen vertreten sein“, betont die Geschäftsführerin.

Nicht nur die Kundschaft, sondern auch 21 Voll- und Teilzeitkräfte dürften angesichts dieser klaren Worte ihrer Chefin aufatmen. Was auch für andere Unternehmen gilt, gelte jedoch auch für Gassmann: „Die Kunden müssen ihre Traditionshäuser nicht nur lieben, sie müssen in ihnen auch einkaufen“, zitiert Christine Gassmann-Berg einen Bericht aus der Wittener Presse über den Abschied eines alt eingesessenen Geschäfts aus dem Stadtzentrum.

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