Sitzung des Bau- und Vergabeausschusses

Gute Noten für die Stadt

Der städtische Tiefbautechniker Ingo Fries (rechts) stellte im Ausschuss die Straßenbauprojekte vor, die 2021 angegangen werden sollen.
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Der städtische Tiefbautechniker Ingo Fries (rechts) stellte im Ausschuss die Straßenbauprojekte vor, die 2021 angegangen werden sollen.

Die Verkehrsflächen der Stadt Meinerzhagen haben eine ausgewogene Altersstruktur. Die Strategie der Stadt, den Zustand der Flächen zu erhalten, funktioniert bislang.

Meinerzhagen – Dieses Zeugnis stellt die Gemeindeprüfungsanstalt NRW (GPA) der Stadt aus, wenn es um die Unterhaltung der Straßen und Plätze geht. Fachbereichsleiter Jürgen Tischbiereck zitierte im jüngsten Bau- und Vergabeausschuss aus der Stellungnahme der GPA – und er fühlt die Arbeit der Verwaltung dadurch angemessen gewürdigt.

Kritik an der UWG

Der leitende Mitarbeiter der Stadtverwaltung kritisierte in diesem Zusammenhang die heimische UWG: „Ich habe das Gefühl, dass insbesondere durch die UWG-Fraktion der Verwaltung ein plan- und zielloses Vorgehen bei den jährlichen Investitionen für Straßenneubau und -unterhaltungsmaßnahmen nachgesagt wird. Diesen Eindruck möchte ich mit aller Entschiedenheit zurückweisen und ihm entgegentreten. Das Prüfungsergebnis sorgt dafür, dass ich mich gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen respektiert und wertgeschätzt fühle. Andere Aussagen hingegen bewirken eher das Gegenteil.“ Im Anschluss erläuterte der Fachbereichsleiter, dass für die Unterhaltung der städtischen Verkehrsanlagen 2021 Gesamtkosten in Höhe von rund 1,6 Millionen Euro vorgesehen seien.

Risse werden vergossen

Auch im laufenden Jahr wird die Stadt wieder erhebliche Finanzmittel bereitstellen, um heimische Straßen durch Fremdunternehmer sanieren zu lassen. Dabei sollen die geplanten Deckenerneuerungen durch „konventionellen Heißasphalt“ vorgenommen werden. Schwerpunkte, so heißt es weiter, würden in den Außenbereichen gesetzt. „Zusätzlich zu den großflächigen Sanierungen werden wie in den Vorjahren Risse in den Verkehrsflächen durch den Baubetriebshof vergossen“, wird erläutert.

Welche Maßnahmen 2021 in Angriff genommen werden sollen, führte der städtische Tiefbautechniker Ingo Fries im Ausschuss auf. Er nannte folgende Sanierungsprojekte, in Klammern die jeweiligen Kosten: Neuhohlinden, zweiter Bauabschnitt (15 000 Euro), Butmicke (27 000 Euro), Am Lingelchen (17 000 Euro), Fritz-Paulmann-Weg (19 000 Euro), Kittmicke (22 000 Euro), Mettgenberg (50 000 Euro) und die „Sonderprogramme Erhaltungsinvestitionen Straßen und Radwege“ Pestalozzistraße (89 000 Euro) und Stichweg Zum Eickenhahn (18 000 Euro). Die Maßnahme Beurhausstraße entfällt, da eine geringere Fördermittelmittelzusage als eingeplant im Rathaus eingegangen ist.

Förderantrag gestellt

Eigentlich war auch das Kapitel „Sanierung der Bodelschwinghstraße“ bereits ad acta gelegt worden, weil hier nicht mit der Zusage von Fördermitteln gerechnet worden war. Tischbiereck teilte im Ausschuss nun aber mit: „Eine Förderung ist wohl doch noch möglich, ein neuer Förderantrag wird gestellt.“

Zwei Neuanschaffungen für den städtischen Bauhof soll es in diesem Jahr geben, die Aufträge werden ausgeschrieben, auch das erfuhren die Mitglieder des Bau- und Vergabeausschusses. Die 25 Jahre alte Kanal-TV-Kamera wird ausgetauscht, 25 000 Euro sind dafür bereitgestellt. Außerdem müsse ein neuer Unimog angeschafft werden, als Ersatz für das alte Fahrzeug, das bereits 15 Betriebsjahre auf dem Buckel hat. 190 000 Euro sind dafür angesetzt.

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