Neue Portale für die Rast

Noch laden oberhalb von Hunswinkel nur zwei Bänke zum Verweilen ein. Mit dem geplanten Waldsofa ist demnächst der tolle Ausblick auch liegend zu genießen. - Fotos: Helmecke

Meinerzhagen/Hunswinkel - Nachdem der Parkplatz an der Evangelischen Kirche in Valbert mittlerweile eine neue Asphaltoberfläche erhalten hat, wartet ein kleiner Teil des Areals derzeit noch auf seine „besondere“ Ausstattung. Auf einer Fläche von rund 50 Quadratmetern soll dort ein Radwegeportal entstehen (die MZ berichtete). Ähnlich denen, die bereits an der Lister- und Biggeseetalsperre entstanden sind.

Von Jochen Helmecke

„Wir haben den Auftrag an die Firma Heinemann Garten- und Landschaftsbau Kirchhundem vergeben“, so Valko Gerber von der Stadt Meinerzhagen, auf Nachfrage der MZ.

Zum Auftragsvolumen von rund 23 000 Euro gehört ebenso das Radwegeportal in Hunswinkel. Ausgestattet werden diese Portale jeweils mit einem Fahrradständer, ausreichenden Sitzgelegenheiten und einem Tisch und natürlich auch Abfallbehältern. „Die Plätze sollen die Wanderer und Radfahrer zur Pause einladen, wenn sie auf dem Bigge-Lister-Steig unterwegs sind“, erläutert Valko Gerber.

Im Rahmen der Regionale 2013 sind neben einer Vielzahl von weiteren Projekten auch solche vorgesehen, die den seit geraumer Zeit immer mehr boomenden Wander- und Radtourismus in unserer Region noch verstärken sollen. Dazu ist an einigen Stellen bereits schon komplett, in anderen Bereichen erst zum Teil, um den Bigge- und Listersee ein Wanderweg entstanden, der bestehende Strecken nutzt und durch neue Trassen ergänzt wurde beziehungsweise wird.

Er beginnt an der Erholungsanlage Waldenburg bei Attendorn und führt auf einer Länge von 26 Kilometern zu vielen traumhaften Ausblicken. Der „neue“ Weg erhält eine einheitliche Beschilderung und verfügt über 18 Stationen. Dazu zählen sogenannte Bigge-Lister-Balkone, sowie Aussichtspunkte und Rastplätze. Eine besondere Attraktion aus dieser „Reihe“, ist die oberhalb des Biggedamms errichtete Aussichtsplattform „Biggeblick”. Wenn auch nicht „ganz“ so aufwendig wie diese Stahlkonstruktion, hierfür wurden auch mit Sponsorengeldern rund 400 000 Euro ausgegeben, wird ein „Plätzchen“ auf diesem Weg. Oberhalb von Hunswinkel soll ein bereits bestehender Rastpunkt aufgewertet werden. Bisher gibt es dort lediglich zwei Bänke und eine „naturbelassene“ Oberfläche.

„Wir werden hier anstelle von einer Bank ein Waldsofa aufstellen. Wer sich dann dort niederlässt, kann im Liegen einen tollen Blick auf die Lister genießen“, so Valko Gerber. Schon seit einiger Zeit gibt es zwei von diesen „Ruhestätten“ am Portal des Sauerland Höhenfluges in Möllsiepen.

Begonnen werden die Maßnahmen Mitte August. Etwa zwei bis drei Wochen sind insgesamt für die Ausführung vorgesehen.

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