Hunswinkler Halle brennt, es gibt vier Verletzte

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Eine erste Versorgung des Verletzten wurde vor der Halle durchgeführt. Gemeinsam kümmerten sich die jungen Wehrleute um das Opfer. ▪

HUNSWINKEL ▪ Es brennt in der Fahrzeughalle der Firma Etienne Mourmaux in Hunswinkel. Die Feuerwehr rückt mit sechs Fahrzeugen an. Drei Personen sind in der Halle, eine ist ins Büro geflüchtet und ruft aus dem Fenster um Hilfe. Es ist zu befürchten, dass sie aus dem ersten Stock springt.

Das war das Szenario, dass die 26 Mitglieder der Jugendfeuerwehr am Mittwochabend vorfanden, als wieder einmal das richtige Verhalten im Ernstfall geübt wurde.

Bei dieser Übung kamen zum ersten Mal die brandneuen Atemschutzgeräte für die Jugendfeuerwehr zum Einsatz, die für die Jugendlichen extra leicht gebaut sind, und gerade eingetroffen waren. Während sich die Atemschutzträger auf ihren Einsatz im Gebäude vorbereiteten, wurden bereits die Schläuche ausgerollt und angeschlossen. Eine andere Gruppe versuchte unter der am Hang gebauten Halle, die im Büro eingeschlossene Person zu beruhigen, die drohte, aus dem Fenster zu springen. Gleichzeitig wurde eine Wasserversorgung von der Lister über die hinter dem Gebäude liegenden Wiesen aufgebaut.

Auf allen vieren machten sich die Jugendlichen auf den Weg ins Gebäude, wo eine verletzte Person von einem Lastwagen gerettet werden musste. Eine weitere war unter einem Ladewagen eingeklemmt. Die dritte fanden die Jugendlichen in der Heizungsanlage, die vierte endlich im Büro. Die wachsamen Augen der erfahrenen Kollegen verfolgten das Vorgehen der Jugendlichen. Es gab Kritik und Tipps und immer wieder die Aufforderung zur Kommunikation: „Redet miteinander!“

Und dann trat wirklich ein echter Ernstfall ein: Die Meldung eines bestätigten Brandes im Wilhelm-Langemann-Haus Meinerzhagen, der erfreulicherweise schnell gelöscht werden konnte (siehe dazu auch den Bericht auf der erste Lokalseite). ▪ luka

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