Holz oder Stahl: Bau- und Vergabeausschuss bei Material der Sitzinseln auf Volmemarktplatz uneins

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Die fünfeckigen Sitzinseln haben eine Fläche von jeweils 12 Quadratmetern. Die Rückenlehnen an drei Seiten sollen allerdings etwas größer ausfallen als hier dargestellt.

Meinerzhagen - In der Sitzung des Bau- und Vergabeausschusses am vergangenen Dienstag wurden die gestalterischen Elemente für den Volmemarktplatz vorgestellt, unter anderem vier Sitzinseln. Aus welchem Material diese bestehen sollen, darauf konnte man sich aber noch nicht einigen.

Die fünfeckigen Inseln mit einer Seitenlänge von jeweils knapp 2,60 Metern haben eine Fläche von jeweils zwölf Quadratmetern, erklärt Fachbereichsleiter Jürgen Tischbiereck. An drei Seiten haben die Inseln eine Rückenlehne, es ist auch möglich sich auf die Inseln zu legen oder, zum Beispiel im Rahmen einer Veranstaltung, auch darauf zu stellen, sagt er. Bis zu 15 Leute hätten darauf Platz.

Innerhalb der 4800 Quadratmeter Gesamtfläche des Volmemarktplatzes würden die vier Sitzinseln zusammen 48 Quadratmeter einnehmen, also ein Prozent der Fläche. „Die Sitzinseln wirken auch gestalterisch“, sagte Tischbiereck. Im Ausschuss wurden zwei Ausführungen vorgestellt, die eine mit einem Stahlunterbau und einer Sitzfläche aus Holz, die andere mit einem ebenfalls hölzernen Unterbau. Die Holzvariante würde nach Einschätzung der Verwaltung 5000 Euro pro Insel kosten, die Version mit dem Stahlunterbau jeweils 12.500 Euro, sagte der Fachbereichsleiter.

„Das ist ein nicht unerheblicher Preisunterschied“, sagte Volkmar Rüsche (CDU), Vorsitzender des Bau- und Vergabeausschusses. Deswegen habe es in Teilen des Ausschusses auch noch Erörterungsbedarf gegeben, ob eine Stahlkonstruktion wirklich nötig sei oder nicht eine aus Holz ausreiche, fasst Rüsche zusammen. Der Ausschuss vertagte deswegen die Entscheidung bis zur nächsten Sitzung im März und beauftragte die Verwaltung, genauere Angebote einzuholen.

Des Weiteren sollen auf dem Platz vier Sitzbänke (je ca. 1000 Euro), acht Abfallbehälter (je ca. 700 Euro), 24 Fahrradanlehnbügel (je ca. 200 Euro) und etwa 30 Poller (je ca. 100 Euro) verbaut werden.

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