Hohe Standards gehalten

Eine glückliche Delegation aus Meinerzhagen freute sich über das neue Siegel.

MEINERZHAGEN/HAGEN ▪ Bei soviel Lob konnte sich die Delegation der Förderschule Volmetal um Schulleiter Günther Barth am Dienstagabend im Hörsaal der SIHK in Hagen zu recht auf die Schulter klopfen. Zum zweiten Mal nach 2008 erhielt die Schule das Siegel „Berufswahlorientierte Schule“ der Agentur Mark in Kooperation mit der KNIPS Hagen, den Wirtschaftsjunioren Hagen/Ennepetal und Lüdenscheid sowie dem Kreis Junger Unternehmer Iserlohn.

Seit 2007 werden Schulen aus der Märkischen Region auf ihre Berufswahlkompetenzen geprüft. Von 130 Lernzentren bewarben sich bisher 55 Schulen, von denen erst 25 das Siegel bekommen haben. Dies unterstreicht die hervorragende Zusammenarbeit von Lehrern, Eltern und Schülern der Schule Volmetal im Bereich der Berufswahl, und zeigt auch das die erneute Verleihung für einen Zeitraum von drei Jahren kein Automatismus ist. Als eine von sechs Schulen konnte die Förderschule also jetzt schon zum zweiten Mal das Siegel entgegennehmen. Damit bewies die Meinerzhagener Bildungseinrichtung Kontinuität und Nachhaltigkeit bei der Hilfe zur Berufswahlorientierung ihrer Schüler.

Dabei zeigen sich auf der Beurteilung durch eine Jury, bestehend aus Personen von Städten, der Arbeitsagentur, verschiedenen Arbeitgebern, der SIHK und der Kreishandwerkerschaft, fast nur Stärken der Schule Volmetal. So sagen die Experten unter anderem: „Das Berufsorientierungskonzept ist im Lehrerkollegium fest verankert. Identifikation und Akzeptanz sind im Kollegium vorhanden. Die Angebote sind aus inhaltlicher und organisatorischer Sicht sinnvoll vernetzt. Ehemalige Schüler werden als ‚Vorbilder‘ eingesetzt. Lehrer erhalten großzügigen Freiraum für Entwicklungsprozesse.“

Diesen letzten Punkt betonte auch Laudator Bernd Höller von der Stadt Hagen. „Sie lassen ihren Kollegen den nötigen Freiraum“, sprach der Redner Schulleiter Barth direkt an, „und greifen so auf ihre Potenziale zurück.“

Das einzige Verbesserungspotenzial sahen die Juroren in der Elternarbeit. Hier soll die Schule niedrigschwellige und kreative Angebote schaffen. Das die Juroren darin aber kein großes Problem sahen beweist der erste Satz der Beurteilung: „Der Verleihung des Berufswahlsiegels wird ausdrücklich zugestimmt.

Schulleiter Günther Barth gab das Lob ausdrücklich an sein Team Berufswahlorientierung weiter. Jetzt müssen die gesetzten Standards natürlich weiter gehalten werden, denn 2014 wird wieder geprüft. ▪ David Schröder

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