Hobbykunst-Ausstellung begeistert Besucher

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Organisatorin Gudrun Roth begrüßte die Besucher der Hobbykünstlerausstellung in der Stadthalle. Die Musikschüler Felix und Lucas Mangold sowie Florian Theis sorgten für den musikalischen Rahmen bei der Eröffnung. Ganz links im Bild Sebastian Vogt von der Volksbank im Märkischen Kreis.

Meinerzhagen - „Hier unterstützen wir an der richtigen Stelle“, sagte Sebastian Vogt von der Volksbank im Märkischen Kreis am Samstag bei der Eröffnung der Hobbykünstlerausstellung in der Stadthalle, nachdem er sich zuvor bei einem Rundgang vom Ideenreichtum der 32 Teilnehmer und dem hohen Niveau ihrer Arbeiten selbst überzeugt hatte. „Nehmen Sie sich Zeit, denn es gibt viel zu entdecken“, riet er den Gästen.

Gudrun Roth, Organisatorin der Veranstaltung, dankte allen, die diese Ausstellung möglich gemacht hatten, ganz besonders Hausmeister Tobias Kleine, der die Hobbykünstler beim Aufbau der 37. Ausstellung tatkräftig unterstützt hatte. „Ich hoffe, die Stadthalle bleibt uns als Veranstaltungsort erhalten, damit wir auch in zwei Jahren wieder hier ausstellen können“, sagte sie. Musikalisch umrahmt wurde die Eröffnung mit Vorträgen der Musikschüler Felix und Lucas Mangold sowie Florian Theis.

Geboten wurde den Besuchern ein breites Spektrum der verschiedensten textilen Arbeiten. Von hochwertiger Hardangerstickerei, über Arbeiten aus Filz oder Seide bis zu Taschen, Hüten, Kappen und Bekleidung, sowie Schmuck, Aquarell-, Acryl- und Porzellanmalerei. Außerdem Stahlskulpturen für Haus und Garten sowie Mosaik- und Tiffanyarbeiten. Auch Weihnachtliches wie Schwibbögen, Krippen oder Stelen für den Eingangsbereich wurden gezeigt. Und mit einer Ausstellung, bei denen neun Teilnehmer die zahlreichen Gestaltungsmöglichkeiten des Werkstoffs Holz zeigten, hatten die Hobbykünstler auch in diesem Jahr wieder einen besonderen Schwerpunkt gesetzt.

Viele beteiligen sich schon seit Jahren regelmäßig an den Ausstellungen, einige waren zum ersten Mal dabei, wie beispielsweise Ina Stübbecke, die für den Müll unserer Konsumgesellschaft neue Verwendungsmöglichkeiten fand und mit ihrem Einfallsreichtum so manchen Besucher verblüffte. Oder Dieter Bisquolm, der, wie im Vorfeld versprochen, eine ganz besondere Überraschung im Gepäck hatte: Auf kurven- und hügelreichem Untergrund hatte er alles, was Meinerzhagen auszeichnet, wie etwa die Sprungschanze, die Jesus-Christus-Kirche oder die Volmequelle, verewigt. Auch die rostbraunen Blaukittel im Kreisel am Schützenplatz hatte er dabei nicht vergessen sowie die „unendliche Geschichte“ vom Bau der Fußgängerbrücke am Bahnhof.

Für den Übergang zur Holzausstellung, der ein eigener Bereich vorbehalten war, hatte sich Gerlinde Mandel, die vor zwei Jahren bei einer Modenschau mit Abendkleidern und Karnevalskostümen begeisterte und diesmal mit eindrucksvollen Makroaufnahmen vertreten war, etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Ein extravagantes atemberaubendes Kleid, gefertigt aus Holzspänen und Gräsern.

Die Ausstellungsbesucher zeigten sich – sehr zur Freude der Hobbykünstler – interessiert und offen. Viele Gespräche wurden geführt, Fragen zur jeweiligen Arbeitstechnik gestellt, und so mancher nahm beim Verlassen der Stadthalle ein neues Lieblingsstück oder ein ganz besonderes und einmaliges Geschenk mit nach Hause.

Wer nach den vielen neuen Eindrücken eine Stärkung brauchte, wurde von der Jugendfeuerwehr, der die Familie Fedder für diesen Anlass dankenswerterweise die Küche des ehemaligen Stadthallenrestaurants zur Verfügung gestellt hatte, mit Getränken und einem süßen Imbiss bewirtet.

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