Historische Militärfahrzeuge an der Ebbehalle

VALBERT ▪ Im Jahr 1975 organisierte Friedhelm Abel erstmals ein Treffen historischer Militärfahrzeuge an der Valberter Ebbehalle. Nach seinem Tod trat sein Sohn Andreas Abel in seine Fußstapfen.

Er übernahm die Organisation 2005 nach siebenjähriger Pause. Am Wochenende war es wieder soweit: Von Freitag bis Sonntag fand im Ebbedorf das 30. Treffen mit mehreren Ausfahrten und dem großen Teilemarkt im Inneren der Halle statt.

Da gab es Schwimmwagen, Kübelwagen, Kettenfahrzeuge, Wehrmachtsgespanne und amerikanische Willy-Jeeps zu sehen: An die 30 betagte Vehikel aus Kriegstagen standen vor der Ebbehalle aufgereiht und gaben Anlass für viele Fachsimpeleien. Die meisten waren ordentlich mit Schlamm bespritzt, da mehrere Ausfahrten ins Gelände und eine Nachtfahrt zum Programm gehörten. „Die sind natürlich angemeldet und genehmigt“, erklärte Abel. Auch in diesem Jahr war das Besucherinteresse enorm. Wer seinen Blick über die vollen Parkplätze schweifen ließ, sah Nummernschilder aus vielen Teilen Deutschlands. „Wir haben sogar Gäste aus Dänemark, Norwegen, Schweden, Frankreich und England hier“, freute sich der Organisator über die Resonanz. Die sei sicherlich auch so groß, weil Bastler hier seltene Ersatzteile finden könnten und Treffen dieser Art selten seien. Im Inneren der Ebbehalle waren Stände aufgebaut, an denen Autoteile aber auch Utensilien aus Kriegszeiten feil geboten wurden. Helme, Mäntel, Feldstecher, Benzinkocher oder Bücher zogen die Blicke auf sich.

Wie gewohnt konnten Andreas und Sabine Abel sich auf einen großen Freundeskreis verlassen, der sich um die Verpflegung der Besucher mit Kaffee und Kuchen oder dampfender Erbsensuppe aus einer historischen Gulaschkanone von 1942 kümmerte. ▪ ps

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