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Hilfe für die Ukraine: Spenden und Fahrer gesucht    

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Von: Dominic Rieder

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Verladung der Hilfsgüter: Thomas Arens war bereits zweimal in der Ukraine, um Waren dorthin zu transportieren.
Verladung der Hilfsgüter: Thomas Arens war bereits zweimal in der Ukraine, um Waren dorthin zu transportieren. © Privat

Der Ukraine-Russland-Krieg dauert nunmehr seit bereits mehr als vier Monaten an, die Schreckensnachrichten reißen nicht ab, ein Ende ist derzeit nicht absehbar. Flüchtlinge, die nach Deutschland kommen, brauchen dringend Hilfe. Gleiches gilt für die Menschen in der Ukraine selbst. Entsprechend organisiert die heimische katholische Kirchengemeinde St. Maria Immaculata nun einen Hilfstransport. 

Meinerzhagen - Die katholische Pfarrei St. Maria Immaculata hat in Zusammenarbeit mit der Stadt Meinerzhagen einige Unterbringungsmöglichkeiten für Flüchtlinge aus der Ukraine zur Verfügung gestellt. Wenn es notwendig werden sollte, wird dieses Angebot sicher noch ausgeweitet werden können“, schreibt Peter Kroschewski, Pfarrer der katholischen Pfarrei St. Maria Immaculata. Doch nicht nur das Schicksal der Flüchtlinge bewege die Gemeindemitglieder. „Auch die Not der Menschen, die in der Ukraine geblieben sind, möchten wir versuchen zu lindern. Die Bilder in den Medien drängen, etwas für diese Menschen zu tun.“ Deswegen organisiere die Pfarrei den Hilfstransport in die Ukraine.

Ansprechpartner für die Pfarrei ist Thomas Arens. Der Meinerzhagener kennt sich in Sachen Hilfstransporte aus, hat er doch in den vergangenen Monaten zwei solcher Transporte in die Ukraine vorgenommen. Dass es nun zu der Zusammenarbeit mit der katholischen Gemeinde kommt, freut den Volmestädter umso mehr. Der geplante Transport wird ähnlich ablaufen, wie die beiden Touren, die Thomas Arens bereits durchgeführt hat. „Wir fahren wieder nach Baia Mare in Rumänien. Von dort gehen die Hilfsgüter dann in die Ukraine“, erklärt er.

Geld- und Sachspenden werden benötigt

Mit der Gemeinde im nur 17 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernten Baia Mare steht der Meinerzhagener seit dem ersten Transport in Kontakt. Fahrzeuge für die Tour stellen die Firmen CA Vending, MKM, die Bautischlerei Holzwurm sowie Uwe Schriever bereit. Somit stehen drei 7,5-Tonner und ein 3,5-Tonner für die Fahrt zur Verfügung. Unterstützung braucht Thomas Arens allerdings noch bei den Fahrerteams: Für einen der 7,5-Tonner und für den 3,5-Tonner wird noch jeweils eines benötigt. Interessierte, die in den Fahrerteams mithelfen wollen, können sich bei Thomas Arens unter Tel. 01 70/ 4 15 86 65 melden.

Dankbar angenommen für die Menschen in der Ukraine werden sowohl Geldspenden als auch Sachspenden. Erstere können auf das Konto der Katholischen Kirchengemeinde St. Maria Immaculata überwiesen werden. „Von den Geldspenden werden Lebensmittel und Hygieneartikel gekauft“, erklärt Thomas Arens. Sachspenden können an der Privatadresse von Thomas Arens, Redlendorf 11 in Meinerzhagen, abgegeben werden – immer und täglich ab 17 Uhr. Benötigt werden zum Beispiel haltbare Lebensmittel wie Nudeln, Konserven, Milch, Wasser, Kindernahrung und Cornflakes. Außerdem werden Hygieneartikel, Spielsachen, Zelte, Medikamente, Verbandsmaterial, Kleidung für Frauen und Kinder, Schlafsäcke und Rucksäcke gebraucht. Bis zum Transport kümmern sich die Organisatoren um die Lagerung. Das ist in einer Halle des Dachdeckerbetriebs Sönchen möglich. Dort werden die Hilfsgüter im Vorfeld auch für den Transport verpackt.

Wer für den Hilfstransport spenden möchte, sei herzlich eingeladen, dies auf das Konto der Pfarrei St. Maria Immaculata mit der IBAN: DE 61 3606 0295 0016 9100 15 unter dem Stichwort „Ukraine-Spende“ zu tun. „Angesprochen zu spenden sind Firmen, aber auch Privatpersonen. Spendenquittungen werden ab 100 Euro ausgestellt. Gespendet werden kann bis zum 16. Juli 2022“, teilt die Gemeinde mit.

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