Heizungsanlage der Ebbeschule 30 Jahre alt

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Günter Mockenhaupt (rechts) und Piero del Casale begutachten die alte Heizungsanlage in der Ebbeschule. 30 Jahre lang wärmte sie zuverlässig die Klassenzimmer. ▪

VALBERT ▪ Fast 30 Jahre sorgt die Heizungsanlage in der Ebbeschule in Valbert an kalten Tagen für warme Klassenräume. Technisch längst nicht mehr auf der Höhe der Zeit, verbraucht sie dabei unnötig viel Energie.

„Wir hatten den Austausch des Heizkessels und des Brenners für 2012 vorgesehen“, erläuterten Piero del Casale und Hans-Georg Föster vom Sachgebiet Gebäudemanagement bei der Stadt Meinerzhagen bei einem Besichtigungstermin vor Ort. Gemeinsam mit Hausmeister Günter Mockenhaupt haben die beiden nun die Hoffnung, dass die Maßnahme schon dieses Jahr abgewickelt werden kann.

Grund für diese Hoffnung sind eventuelle Einsparungen bei den laufenden Projekten aus dem Konjunkturpaket II. „Bis auf die Anbringung der Wärmedämmung am Schulzentrum Auf der Wahr sind alle anderen Arbeiten abgeschlossen“, so Piero del Casale.

Insgesamt standen im Fördertopf für den Bereich „Bildungsinfrastruktur“ rund 1,5 Millionen Euro zur Verfügung. Davon allein 1,1 Millionen für das Schulzentrum.

Wenn sich nach Abschluss der Arbeiten Einsparungen gegenüber den veranschlagten Kosten ergeben, sollen diese für die neue Heizung in der Ebbeschule verwendet werden.

Rund 140 000 Euro würde der Einbau einer Heizung mit Brennwerttechnik und neuer Steuerung kosten. Ein Betrag, der sich durch die jährlichen Einsparungen beim Verbrauch trotzdem rechnet. „Wir sparen mit einer modernen Heizung gegenüber diesem alten Schätzchen rund 30 Prozent bei den Verbrauchskosten“, so Heinz-Georg Föster.

Letztendlich hoffen er und sein Kollege vom Gebäudemanagement bis Mitte des Jahres zu wissen, ob sich die erwartete Einsparung überhaupt ergibt. Für Hausmeister Günter Mockenhaupt wäre der Einbau der neuen Heizung quasi eine „Wiederholung“. Er, der seit mehr als 30 Jahre in der Ebbeschule tätig ist, kann sich noch gut an den Einbau der jetzigen Heizung erinnern. „Bis auf ein paar kleinere Störungen, hat uns die Anlage bisher nicht im Stich gelassen“, so Mockenhaupt.

Zusammen mit den „sonstigen Infrastrukturmaßnahmen“ aus dem Konjunkturpaket II in Höhe von rund 800 000 Euro standen der Volmestadt 2,3 Millionen Euro zur Verfügung. Ohne dieses Geld hätten verschiedenste Maßnahmen an städtischen Gebäuden wie der Mehrzweckhalle in Rinkscheid, der Ebbehalle oder an einigen Feuerwehrgerätehäusern, nicht umgesetzt werden können.

Für den Regierungsbezirk Arnsberg wurden für 1972 Einzelmaßnahmen mit einem Finanzvolumen von rund 497 Millionen Euro bewilligt. 803 Maßnahmen waren bis zum 27. Mai abgeschlossen. Alle anderen müssen bis zum Jahresende erledigt sein, sonst können die Fördermittel vom Bund zurückgenommen werden. ▪ jjh

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