Heimische Schlecker-Filialen bleiben erhalten

Auch die Schlecker-Filiale an der Hauptstraße steht nicht auf der Streichliste. ▪

MEINERZHAGEN/KIERSPE ▪ Während beispielsweise in Altena drei Schlecker-Filialen durch die Insolvenz der Drogeriekette geschlossen werden, kann in den Volmestädten Meinerzhagen und Kierspe aufgeatmet werden.

Nachdem heute die offizielle Liste der Märkte veröffentlicht wurde, die aufgegeben werden, war klar: Die Läden an der Meinerzhagener Hauptstraße, an der Ihnestraße in Valbert und in Kierspe-Dorf sollen allesamt weitergeführt werden.

Hiergeht's zur Schlecker-Streichliste im Internet.

Komplette „Entwarnung“ gibt es für Kunden und Angestellte im Volme- und Ihnetal aber noch nicht. In einer Pressemitteilung von Schlecker heißt es: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den betroffenen Verkaufsstellen wurden am Dienstag, 13. März, vom Unternehmen über die vorläufigen Schließungspläne des Unternehmens informiert. Schlecker betont, dass es sich dabei noch um vorläufige Listen handelt, da sich durch die laufenden Beratungen mit Betriebsrat und Gewerkschaft unter Umständen noch Änderungen ergeben können.“

Neben der Information, ob der jeweilige Markt voraussichtlich geschlossen wird, habe Schlecker gegenüber den Mitarbeitern nochmals deutlich erläutert, dass die Schließung eines Markts nicht zwangsläufig mit dem Verlust des Arbeitsplatzes einhergehe. „Die wirtschaftlich unvermeidlichen Entlassungen werden einem Sozialplan folgen, dessen Ausgestaltung noch Teil der aktuell laufenden Gespräche zwischen dem vorläufigen Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz und dem Schlecker Gesamtbetriebsrat sowie der Gewerkschaft ver.di ist“, wird weiter mitgeteilt. ▪ beil

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