Viele Asylbewerber: Stadt bittet um Hilfe

Die Unterkunft an der Immecker Straße ist voll belegt. - Archiv

Meinerzhagen -  Die städtische Unterkunft für Asylbewerber an der Immecker Straße ist „voll“. „Teilweise leben hier vier Personen auf 16 Quadratmetern“, berichtet Ordnungsamtsleiterin Ute Otto.

Von Jürgen Beil

Insgesamt sind dort inzwischen 65 Menschen untergebacht. „Jetzt brauchen wir Hilfe“, bittet Ute Otto nun die Bevölkerung um Unterstützung und appelliert: „Wer Räumlichkeiten zur Verfügung stellen kann, egal ob Privatpersonen oder Firmen, sollte sich mit uns von Montag bis Freitag unter den Telefonnummern (0 23 54) 77-150 oder -151 in Verbindung setzen. Bereits möblierte Räume wären uns dabei am liebsten.“ Wer eine Unterkunft zur Verfügung stellt, bekommt dann natürlich Miete, die die Stadt übernimmt.

Auch „weiße Ware“, also funktionsfähige Kühlschränke, Herde oder Waschmaschinen, werden jetzt noch gesucht. 115 Asylbewerber leben zurzeit in Meinerzhagen. 65 davon sind an der Immecker Straße untergebracht, 17 in der Einrichtung Schlenker Straße – der Rest ist auf von der Stadt angemietete Wohnungen verteilt.

Dass der Flüchtlingsstrom in der Volmestadt abreißt, daran glaubt auch Kämmerer Jens Groll nicht. Während der letzten Ratssitzung am Montag sagte er: „Auch wir sind jetzt stark gefordert – und das kostet Geld. Die Entwicklung wird vorerst so weitergehen, mit einem ordentlichen ,Schluck’ drauf.“

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