Heilpädagogischer Kindergarten Schürfelde feiert Sommerfest

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In den vergangenen Jahren kamen hunderte Besucher zum Sommerfest. ▪ Archiv-

MEINERZHAGEN ▪ Wenn das Sommerfest des heilpädagogischen Kindergartens Schürfelde ansteht, bedeutet das immer jede Menge organisatorischen Aufwand. Doch in diesem Jahr gibt es für die Mitarbeiter der Einrichtung sogar noch mehr zu tun als in den vergangenen Jahren: Am ersten Juniwochenende findet das 25. Sommerfest mit Unterstützung des Fördervereins statt.

Ein eigens gegründeter Festausschuss trifft sich schon seit Beginn des Jahres regelmäßig, um dafür zu sorgen, dass am Veranstaltungstag alles reibungslos klappt. Im Februar beziehungsweise März gehen die Planungen in die heiße Phase. Dann müssen Anträge beim Ordnungs- und Forstamt eingereicht oder das Verkehrsamt informiert werden, damit es auf den schmalen Zufahrtwegen zum Kindergarten kein Chaos am Veranstaltungstag gibt und der Verkehr entsprechend geleitet wird. Sponsoren müssen gesucht oder informiert sowie Plakate und Flyer entworfen und gedruckt werden, damit auch möglichst viele Besucher kommen.

Am Dienstag traf sich die große Runde um Leiterin Ute Osthaus wieder im Kindergarten, um weitere Einzelheiten zu klären. Während des Sommerfests wird es ein breites Angebot an Speisen geben. Insgesamt 80 Torten und Kuchen werden eigens von Mitarbeitern für das Fest gebacken. „Wer besorgt denn jetzt die Forellen? Und das Holz für den Ofen?“ sind nur einige der Fragen, die beantwortet werden müssen. Vieles hat sich in den vergangenen Jahren eingespielt, aber einiges bedarf der Klärung.

So lautet in diesem Jahr das Motto des Sommerfestes „Im Wald von Schürfelde“. Daher haben sich die Mitarbeiter für die Kinder vieles rund um das Thema Natur einfallen lassen. Die Waldschule wird zu Gast sein, in Schaukästen können die Kinder Insekten und Pflanzen begutachten oder in Fühlkästen Naturmaterialien ertasten. Zudem wird es Malbücher mit Tiermotiven geben. Aber auch Fußball und Tischtennis wird gespielt, ein Zauberer und ein Unterhaltungskünstler werden zu Gast sein.

Beim „Fest für alle“, so Osthaus, gebe es aber mindestens genauso viele Angebote für Erwachsene. Die SOS Brothers wollen auf einer Holzbühne an beiden Tagen mit Livemusik für Stimmung sorgen. Die angebotenen Speisen reichen von den bereits erwähnten Torten über Erbsensuppe, Pommes und Wurst bis hin zu Waffeln und Spießbraten. Die Besucher können Forellen oder Brot zum zu Hause genießen kaufen. Außerdem gibt es in der Turnhalle der Einrichtung einen Trödelmarkt. Für die große Tombola, bei der es keine Nieten geben wird, laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. „Wir laufen uns schon die Füße wund“ um attraktive Preise aufzutreiben, erklärt Juditha Berges, die Vorsitzende des Fördervereins.

Laut Osthaus kosten die Vorbereitungen die Mitarbeiter einige freie Nachmittage. Doch alle Beteiligten sind sich einig: „Zu diesem Kindergarten gehört dieses Sommerfest.“ Gerade für viele Wanderer ist die Veranstaltung ein beliebter Anlaufpunkt. Auch zahlreiche ehemalige Eltern, Kollegen und sogar Praktikanten kommen vorbei und helfen, wenn es nötig ist. Schon vor dem Sommerfest am 2. und 3. Juni, das zum einen eine wichtige Einnahmequelle zum anderen eine gute Werbemöglichkeit ist, soll den Sponsoren, mit deren Unterstützung zum Beispiel ein Bulli angeschafft werden konnte, gedankt werden. Am 30. Mai wird es deswegen eine Aktion geben, bei der die Kinder und die geladenen Gäste gemeinsam einen Baum pflanzen wollen.

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