Heidehang wird saniert

+
Um die Oberfläche der Straße vorzubereiten, muss zunächst die oberste Deckenschicht mit schwerem Gerät abgefräst werden. ▪

VALBERT ▪ Wer derzeit in Meinerzhagen unterwegs ist, kann eine Vielzahl von Stellen entdecken, an denen Sanierungsarbeiten an maroden Straßen durchgeführt werden.

Besonders auffällig ist dabei sicherlich die Baustelle in der Hauptstraße, die für Anwohner, ebenso wie für die dort angesiedelten Geschäfte und Dienstleister und ihre Kunden, nicht unerhebliche Einschränkungen mit sich bringt.

Aber auch die Anlieger der Elberscheidtstraße oder der Stettiner Straße müssen sich vorübergehend mit Baulärm, vermehrtem Schmutz und Einschränkungen bei der An- und Abfahrt zu ihren Wohnungen abfinden.

Der Lohn für diese Mühen: Schlaglochpisten verschwinden und an deren Stelle stehen den Verkehrsteilnehmern endlich wieder einwandfreie Fahrbahnen zur Verfügung.

Auch im Ebbedorf tut sich in dieser Hinsicht etwas. Die Fahrbahnoberfläche der Straße Heidehang wird erneuert. „Wir bringen hier einen neuen Asphaltbelag auf, der sicherlich rund zehn Jahre halten wird“, so Markus Schade vom Tiefbauamt der Stadt Meinerzhagen. Er betreut zurzeit mehrere Baumaßnahmen des „Deckenerneuerungsprogrammes“.

Hinter diesem „spröden Haushaltsposten“ des städtischen Etats verbergen sich mehrere Einzelmaßnahmen. Insgesamt stehen in diesem Jahr rund 140 000 Euro zur Verfügung.

„Das reicht längst nicht aus, um alle notwendigen Projekte abzuwickeln, aber mehr ist eben bei der angespannten Finanzlage der Stadt nicht drin“, so Markus Schade.

Beim Heidehang hatten sich die Fachleute im Rathaus lediglich für eine Oberflächenerneuerung entschieden, da die sonstige Bausubstanz noch in Ordnung ist.

Im Kostenvergleich mit einer Straßenerneuerung ergibt sich eine erhebliche Differenz bei den Kosten. „Mit rund 100 Euro würde ein Quadratmeter bei einer Erneuerung zu Buche schlagen, bei der jetzt angewandten Methode sind es gerade einmal rund 20 Euro“, so Markus Schade.

Für die Anlieger des Heidehangs hat die jetzt gewählte Sanierungsart gegenüber einer kompletten Straßenerneuerung erhebliche, finanzielle Vorteile. Nach dem Kommunalen Abgabengesetz (KAG) würden sie im Falle einer grundsätzlichen Erneuerung ihrer Anliegerstraße anteilig an den Kosten beteiligt.

In der vergangenen Woche hatten die Mitarbeiter der Limburger Firma Abel und Weimar die Straßenoberfläche am Heidehang abgefräst. Leider machte am Anfang dieser Woche das schlechte Wetter einen Strich durch den Zeitplan.

„Wir mussten noch rund zwanzig Kanalschächte und einige Regeneinläufe reparieren und wollten dann direkt den neuen Belag aufbringen. Das mussten wir jetzt auf die kommende Woche verschieben“, so Gerhard Lappe, Bauleiter der Firma Abel und Weimar.

Wenn alles glatt läuft, rechnet er mit der Asphaltierung am Dienstag oder Mittwoch der kommenden Woche (16. oder 17. August). Die Anlieger wurden über den geänderten Zeitplan per Handzettel informiert. Nach Abschluss der Arbeiten in Valbert ziehen die Mitarbeiter der Firma Abel und Weimar mit ihren Maschinen weiter in die Ortslage Wiebche. Auch dort werden Sanierungsarbeiten an Straßenoberflächen durchgeführt. ▪ jjh

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare