Schulgebäude nicht sich selbst überlassen

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Gut gelaunt und gut vorbereitet. Schulleiterin Stefanie Nesselrath und Dirk Böhler am Eingang zur Ebbeschule.

Meinerzhagen – Regelmäßige Kontrollen der heimischen Schulen sollen dazu beitragen, dass Schäden entdeckt und teure „Spätfolgen“ unbedingt verhindert werden.

„Es ist ein Irrtum, wenn die Leute glauben, Schulhausmeister hätten in den Schulferien automatisch ebenfalls dienstfrei“, erklärt Dirk Böhler mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Vielmehr gibt es in den Ferien spezielle Vertretungsregelungen. Denn im normalen Alltagsbetrieb sind Schülerinnen und Schüler, das Lehrerkollegium, der Hausmeister und die Schulsekretärin im Einsatz. Sie alle bemerkten in der Regel Schäden und Missstände an, in und um das Schulgebäude herum recht schnell. Entsprechend könne reagiert und sehr oft Schlimmeres verhindert werden. In den Ferien fehlt dieser Kontrollmechanismus. „Die Kollegen und ich übernehmen diese Aufgabe in der Ferienzeit alleine, nutzen aber auch die Zeit, um Liegengebliebenes zu erledigen. Ebenso sind wir im Einsatz in den Fällen, in denen die Handwerker ihren ,Ferienjob’ in den städtischen Gebäuden ausführen. Langeweile kommt da nicht auf“, so Hausmeister Böhler. 

In diesem Sinne war er in den vergangenen Tagen auch in der Ebbeschule tätig. Und während es bei seiner Arbeit ums Handwerkliche ging, bereitete Schulleiterin Stefanie Nesselrath die organisatorischen und pädagogischen Notwendigkeiten für den eingeschränkten Schulbetrieb ab Donnerstag vor. Während sie sich dabei auf die Schule als einzige „Arbeitsstätte“ konzentrieren konnte, hat Dirk Böhler zwei weitere Objekte mit auf seiner Hausmeisteragenda stehen: Die Lister- und die Ebbehalle sind es, die auch von ihm betreut werden. 

Dort, wo im Moment keine großen Veranstaltungen oder der normale Sportbetrieb stattfinden, kontrolliert er turnusmäßig Wasserzu- und -abläufe, Heizungsanlagen, schaut nach Schäden am Gebäude und in den Umlagen. Sein Resümee zu den Regelungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus: „Die Abläufe waren eigentlich im Wesentlichen so wie immer – nur diesmal eben ohne Kinder und die sonstigen Nutzer der Hallen.“

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