Rat segnet den Haushalt 2019 ab

Meinerzhagener Haushalt: Plus von etwa 580.000 Euro

+
Um die städtischen Finanzen ging es bei der Ratssitzung

Meinerzhagen - Es geht wieder aufwärts. Im Stadtrat wurden am Montag die Haushaltsreden der Fraktionen gehalten - und es gab Grund zur Freude. Es gab aber auch Skepsis.

Die Kassenkredite konnten reduziert werden, der Haushalt schließt mit einem Plus von etwa 580.000 Euro.

Georg Follert (Linke) brachte es für die gemeinsame Fraktion von Linken und Piraten auf den Punkt: „Was den Haushaltsansatz für 2019 betrifft, so konnten wir tatsächlich nichts finden, was wir ernsthaft kritisieren müssten.“ 

Wie immer gab es aber auch diesmal wieder Mahner, etwa Thorsten Stracke (CDU). Er verknüpfte die Tatsache, dass sowohl die aktuelle finanzielle Situation als auch die Prognosen für die kommenden Jahre recht positiv sind, mit dem Hinweis auf die „brummende“ Konjunktur. Sollte die sich abschwächen, müsste man die Meinerzhagener Zahlen nach unten korrigieren. Kaffeesatz-Leserei, sicherlich, aber ein nicht von der Hand zu weisendes Risiko. 

Und auch Rolf Puschkarsky (SPD) verfiel nicht in einen Freudenrausch. „Wir wissen, was wir ausgeben müssen, wir wissen ansatzweise, was wir einnehmen werden. Wir wissen aber nicht, wie es am Ende dann tatsächlich aussehen wird.“ Ähnlich wie andere Fraktionen stellte er aber am Ende aber auch fest: „Meinerzhagen steht gut da, wir können trotz aller Hindernisse stolz auf unsere Stadt sein.“ 

Zwei Schwerpunkte wurden außerdem noch gesetzt: Paolino Barone von Bündnis 90/Die Grünen rückte in seiner Rede die Umwelt in den Mittelpunkt: Dem Klimawandel will er auch mit Grün in der Stadt begegnen und etwa Energieeffizienz an städtischen Gebäuden umsetzen. Und Raimo Benger (UWG) widmete dem Thema „Standortfaktoren“ mehr als nur einen Satz. Er schlug den Bogen über die ärztliche Versorgung und die weitere Stärkung der Schulen bis zur Ansiedlung von Cafés und Restaurants am Otto-Fuchs-Platz. 

Kai Krause (FDP) hingegen ist stolz auf das Erreichte: „Es ist doch mehr als erfreulich, zu sehen, dass wir es als Stadt Meinerzhagen, als eine Kommune von wenigen in diesem Lande, geschafft haben, ohne fremde Hilfe das Damoklesschwert der Haushaltssicherung loszuwerden.“ Ausgaben senken, Schulden abbauen, das ist für ihn vorrangiges Ziel. Kai Krause hat aber erkannt: „Wir haben in Meinerzhagen kein Einnahmeproblem.“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare