Haus Valbert feiert den fünften Geburtstag

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Volkmar Rüsche überreichte der Bereichsleiterin Diana  Bues eine Ehrengabe der Stadt Meinerzhagen. ▪

VALBERT ▪ „Heute wird gefeiert“ hieß es für die Bewohner und Gäste des Blindenwohnheims in Valbert am Freitag. Zu diesem besonderen Anlass waren neben dem Geschäftsführer Günter Seidenberg, dem Vorsitzenden des BSVW, Klaus Hahn, auch der stellvertretende Bürgermeister Volkmar Rüsche und viele Gäste von nah und fern in die Einrichtung gekommen, um gemeinsam das fünfjährige Bestehen zu feiern.

Günter Seidenberg begrüßte die zahlreich erschienenen Gäste, darunter auch Werner Fries, den Mann der ersten Stunde. „Es mussten einige Hürden genommen werden in den letzten fünf Jahren“, sagte Günter Seidenberg in seiner Ansprache. „Wir haben es dank unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geschafft, dass wir da sind wo wir heute sind“, führte der Geschäftsführer weiter aus.

Auf die lange Geschichte des Hauses Valbert blickte Klaus Hahn, Vorsitzender des BSVW, in seiner Ansprache zurück. Vor 46 Jahren wurde das Haus als Tages- und Erholungsheim für mehrfach behinderte blinde und sehbehinderte Menschen eröffnet. Es wurde im Laufe der Jahre immer wieder umgebaut und verändert. Am 1. Oktober 2006 konnten die ersten acht Bewohner einziehen. „Wir sind glücklich, dass wir dieses Haus haben“, so Hahn. Der Vorsitzende wünschte dem Blindenwerk und dem Haus Valbert, dass es weiter wachsen und an diesem Standort eine Zukunft habe möge und dass alle die hier wohnen, leben und arbeiten, Freude hätten und sich weiterhin wohl fühlten.

Der stellvertretende Bürgermeister Volkmar Rüsche überbrachte Grüße und Glückwünsche von Rat und Verwaltung der Stadt Meinerzhagen. „Wir sind stolz und froh, dass wir in der Stadt eine solche soziale Institution haben“, sagte Rüsche. Er lobte das große Engagement, mit dem in diesem Haus gearbeitet wird und übergab Bereichsleiterin Diana Bues eine Ehrengabe.

In der Einrichtung wohnen zurzeit 27 Personen. Vier von den Bewohnern wurden von Günter Seidenberg mit einer Medaille und Urkunde geehrt, weil sie bereits länger als zehn Jahre in der Einrichtung leben. In der Werkstatt sind zurzeit 32 Personen beschäftigt. Sie ist in die Bereiche Berufsbildung, Produktion und Förderung gegliedert. Im Förderbereich werden die schwerstbehinderten Männer und Frauen beschäftigt.

Nach dem offiziellen Festakt waren alle zu einem geselligen Beisammensein eingeladen. Einige Bewohner und Beschäftigte trugen mit einer Schwungtuchaufführung und ihrem Werkstatt-Lied zur Unterhaltung der Gäste bei. Für Speisen und Getränke war dabei bestens gesorgt. Im Außenbereich wurden deftige Grillspezialitäten sowie verschiedene Salate angeboten. In der Cafeteria konnten sich die Gäste Kaffee und Kuchen schmecken lassen.

In einem weiteren Raum war ein Trödelmarkt aufgebaut und in dem kleinen Werksladen konnten die Besucher selbst hergestellt Produkte erwerben. Da gab es Valberter Pflaumenmus, Form- und Ziehkerzen sowie Schmuck aus Speckstein und Ringelblumensalbe. Die Tombola versprach schöne und praktische Gewinne. Für schwung- und stimmungsvolle Musik sorgte an diesem Festnachmittag Michael aus Attendorn. ▪ bel

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