„Aufbruch 2015“ beginnt bereits in diesem Jahr

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Christian Graf schaut den Handwerkern über die Schulter, die hier den alten Fußbodenbelag in einem Zimmer entfernen.

Valbert - Der „Aufbruch 2015“ beginnt schon 2014. Optisch und beim Bildungsprogramm wird sich im Evangelischen Tagungszentrum Haus Nordhelle „Auf dem Koppenkopf“ in Valbert einiges ändern. Deshalb wählten die Verantwortlichen auch den „Aufbruch“ als Motto – und der hat bekanntlich am vergangenen Dienstag mit dem symbolischen „ersten Hammerschlag“ und dem Beginn der Umbauarbeiten begonnen.

Von Jürgen Beil

Zimmer und gehobene Zimmerkategorien, eine neue Kapelle, neue Inneneinrichtung, moderne Tagungstechnik sowie ein neu gestalteter Außenbereich – diese Punkte stehen auf der Liste ganz oben, die bis Ende August „abgearbeitet“ wird. Drei Millionen Euro stehen dafür zur Verfügung. Eine Menge Geld, das die Kirchenkreise Lüdenscheid-Plettenberg und Iserlohn als Träger der Einrichtung investieren. „Lang ersehnt und lang erarbeitet“, so beschrieb die Iserlohner Superintendentin Martina Espeloer das, was in den nächsten Monaten in dem Gebäudekomplex realisiert wird. Sie betonte allerdings, dass bei allen Veränderungen immer der Mensch im Vordergrund stehen müsse. „Wir werden die Bedürfnis unserer Gäste und Mitarbeiter im Blick haben.“Das gilt auch für den Bereich Erwachsenenbildung, den Christian Graf verantwortlich gestaltet. „Dabei arbeiten die beiden Kirchenkreise zusammen“, erläuterte Martina Espeloer.

Was den Umbau betrifft, mahnte die Superintendentin: „Drei Millionen Euro sind unwahrscheinlich viel Geld. Wir müssen damit sehr gut haushalten, denn der Kostenrahmen ist bindend.“ Dabei komme den Kirchenkreisen als Bauherren aber zugute, dass das Haus von der Substanz noch sehr gut sei.

Und was wird sich in Haus Nordhelle im nächsten Vierteljahr konkret ändern? Die Planung sieht vor, dass zukünftig keine Unterscheidung mehr zwischen Erwachsenen- und Jugendtrakt gemacht wird. Dazu wird der Jugendtrakt aufwändig umgebaut. Jeweils zwei nebeneinander liegende Jugendzimmer werden zu einem großen, familiengerechten Doppelzimmer umgebaut. Boxspringbetten, eine ausziehbare Schlafcouch, die Platz für die Übernachtung einer dritten und vierten Person schafft, sowie ein Schreibtisch, ein großer Kleiderschrank und ein separater Sanitärbereich mit einer Waschgelegenheit, Toilette und Dusche pro Zimmer sollen Wohlfühlathmosphäre schaffen. Alle bereits vorhandenen Doppelzimmer des bisherigen Erwachsenentrakts werden samt Bad komplett saniert und im Stil der neuen Doppelzimmer möbliert.

Um den unterschiedlichen Ansprüchen der Gäste gerecht zu werden, wird es unterschiedliche Zimmertypen geben. Drei Allergikerzimmer und die behindertengerechten Zimmer werden dabei mit hochwertigem Parkett versehen werden.

Abgesehen vom Spielzimmer bleiben die vorhandenen Gemeinschaftsräume den Gästen erhalten, werden aber durch einen neuen Anstrich und neue Fußböden modernisiert. Der Schwimmbadbereich wird abwechslungsreicher gestaltet. Eine attraktive Begrünung und komfortable Liegen laden zum Entspannen ein. Für das Jahr 2015 ist geplant, den Schwimmbadbereich um eine Sauna zu erweitern. Die vor dem Gastronomiebereich liegende ungenutzte Außen- und Grünfläche wird in das Gastronomiekonzept mit eingebunden.

Eines aber bleibt unverändert: Der evangelische Charakter des Hauses, in dem weiterhin natürlich auch kirchliche Gruppen hochwillkommen sind.

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