Haus Nordhelle: Kirche verhandelt mit Interessenten

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Superintendent Klaus Majoress bei seiner Rede anlässlich der Kreissynode.

Valbert - Was wird aus dem evangelischen Tagungszentrum Haus Nordhelle in Valbert? Diese Frage wurde jetzt auch bei der Synode des heimischen Kirchenkreises in Plettenberg diskutiert. Und es gab schlechte Nachrichten.

Wirtschaftlich sei der Betrieb des Hauses für die Kirchenkreise Lüdenscheid/Plettenberg und Iserlohn keineswegs. Die erhoffte Steigerung der Belegungszahlen an Wochentagen sei auch nach der Renovierung im Jahr 2014 ausgeblieben. Das jährliche Defizit wurde auf 500 000 Euro beziffert. Superintendent Klaus Majoress zog Bilanz: „Die Bildungsangebote werden nicht in erwünschtem Maße genutzt. Die wirtschaftliche Lage wird sich in absehbarer Zeit nicht stabilisieren.“

Schon bei der Sommersynode wurde der Kreiskirchenvorstand beauftragt, nach einem neuen Träger zu suchen – ein Bieterverfahren war die Folge. Wie Majoress bei der Synode weiter mitteilte, habe inzwischen ein Familienunternehmen aus der Hotelbranche konkretes Interesse gezeigt. Der Superintendent versprach in diesem Zusammenhang, dass Gruppen aus den Gemeinden auch künftig bei Aufenthalten in Haus Nordhelle unterstützt werden sollen.

Die Mitglieder des evangelischen Kirchenkreises Lüdenscheid-Plettenberg trafen sich im Gemeindesaal in Eiringhausen auch, um Berichten zur Entwicklung des Kirchenkreises aus dem vergangenen Geschäftsjahr zu lauschen. Nach einer gemeinsamen Andacht begann die Veranstaltung mit der Rede von Klaus Majoress, der sich in seinem Bericht ausführlich mit der Frage beschäftigte: „Wofür steht unser Kirchenkreis?“

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