Ausblick: Haus am Ebbehang und Haus Nordhelle

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Nicht nur der „landschaftliche Ausblick“ stimmt für Christian Graf. Auch die derzeitige Entwicklung der Tagungsstätte lässt auf eine weiterhin positive Zukunft hoffen.

Valbert - Wenn Christian Graf aus seinem Bürofenster schaut, hatte er besonders bei der Wetterlage der vergangenen Tage einen herrlichen Weit- und Überblick. Kein Wunder, denn er ist Geschäftsführer von Haus Nordhelle und hat dadurch auf dem Koppenkopf in Valbert einen Arbeitsplatz in rund 520 Metern über Normalnull.

„Nachdem wir im Jahr 2014, bedingt durch die Umbau- und Sanierungsarbeiten etwas unruhigere Monate erleben konnten, hat sich mittlerweile wieder etwas mehr Entspannung eingestellt“, resümiert er vor dem Jahreswechsel im Gespräch mit der MZ.

Dabei ist ihm nicht nur die Freude über die gelungene Umsetzung der rund drei Millionen Euro teuren Maßnahmen anzusehen. Vielmehr noch die Tatsache, dass das erarbeitete Konzept auch positiv angenommen wird. Ein Fakt, der sich auf eine zunächst stabilisierte und mittlerweile in den letzten Monaten ansteigende Auslastung der Tagungsstätte stützt.

Komfortabel und modern, vielseitig und individuell. So lässt sich das Angebot von Haus Nordhelle umschreiben. Und genutzt wird es von den unterschiedlichsten Gruppen. „Wir haben unsere bisherigen Kunden im Wesentlichen behalten, aber auch eine ganze Reihe dazugewonnen“, so Christian Graf. Neben der technischen und optischen Aufwertung von Haus Nordhelle liegt das auch an der Umgestaltung des Serviceangebotes.

Dieses unterscheidet sich nunmehr in keiner Weise vom Standard vergleichbarer Hotels. Dass alles aber gepaart mit dem besonderen Flair von Haus Nordhelle. Wie groß dabei die Bandbreite ist, wird schnell deutlich bei einem Rundgang durchs Haus und über das Außengelände. Da kann man lebhaft spielende Kinder auf „ihrem Platz“ ebenso antreffen, wie den in der hauseigenen Kapelle Ruhe suchenden Gast.

„Wir sind mit unserem Konzept auf einem guten Weg, aber längst noch nicht am Ziel angekommen“, bilanziert der Geschäftsführer rund ein Jahr nach der „Neueröffnung“.

Im nächsten Jahr soll, quasi auf dem eingeschlagenen Weg, vor dem Restaurant eine Besucherterrasse entstehen. Vorgesehen war diese von Anfang an, musste aber aus Kostengründen zunächst zurückgestellt werden. Ist sie fertiggestellt, können im Übrigen auch „Nichtgäste“ dort die herrliche Aussicht genießen. Denn bereits jetzt schon ist der Restaurantbesuch für die Allgemeinheit möglich.

In direkter Nachbarschaft zum Haus Nordhelle hat sich bereits im Jahr 2013 das Ehepaar Christine und Detlef Zisick einen Traum erfüllt. Beide erwarben das Haus am Ebbehang und eröffneten es im Frühjahr 2014 nach umfangreichen und aufwendigen Renovierungsarbeiten. Zum Abschluss eines sehr gut ausgebuchten Jahres sind im Moment – bis etwa Mitte Januar – keine Gäste untergebracht.

„Wir hatten noch einige Feiern im Saal und mussten uns dann erst Mal eine kleine Pause gönnen“, erklärt Detlef Zisick beim Besuch der Meinerzhagener Zeitung vor Ort. Für ihn ist das anfängliche Abenteuer „Haus am Ebbehang“ mittlerweile eine Erfolgsgeschichte. Freudig erzählt er, dass nicht nur die Besucherzahlen im Allgemeinen erfreulich sind. „Wir konnten sogar wieder Traditionsgäste aus Bochum begrüßen“, erläutert er.

In mehr als fünf Jahrzehnten hatten in Schullandwochen, Konfirmandenfahrten, Mitarbeiterschulungen und Freizeiten viele Gäste des Kirchenkreises Bochum – er war ehemals Eigentümer der Immobilie – dort unvergessliche Tage verbracht.

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