Spezialisten in Sachen „Kultur“

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Der Vorstand des KuK-Vereines. Auf dem Bild fehlen Wolfgang Schmitz und Elisabeth Frangenberg. ▪

MEINERZHAGEN ▪ „Dass das Angebot des KuK-Vereins so wahnsinnig vielfältig ist, verdanken wir all denen, die so engagiert mithelfen.“

Fritz Schmid, Vorsitzender des Vereins für Kommunikation und Kultur (KuK), betonte am Mittwoch bei der Hauptversammlung des Vereins im „La Provence“, dass es für jeden Kulturbereich ausgewiesene Spezialisten gebe, die auch im vergangenen Jahr bei der Zusammenstellung des Programms ausgezeichnete Arbeit geleistet hätten.

Zu 44 Veranstaltungen aus den Bereichen Kabarett, Lesung, Konzert, KuKino, KuK-Tours, Kindertheater oder Jour Fixe kamen insgesamt 4800 Besucher.

Am Mittwoch lernten die 23 Anwesenden auch den neuen Kulturmanager der Volme-Kommunen, David Babin, kennen. Der 38-jährige gebürtige Franzose berichtete, dass er im Rahmen des gemeinsamen Regionale-Projektes „Art Volmetal“ die kulturelle Kooperation zwischen Meinerzhagen, Kierspe, Halver und Schalksmühle unterstützen werde. Als Koordinator und Ansprechpartner will er die Kulturszene der vier Volme-Kommunen fördern und über Fördermittel des Landes informieren. Der Kulturmanager hat seine Arbeit Anfang April aufgenommen, sein Büro ist in der „Villa Wippermann“ in Halver zu finden.

Die Berichte aus den einzelnen Bereichen des KuK-Vereins zeigten, wie niveauvoll und vielseitig das Programm ist. „Das verdanken wir natürlich auch unseren Sponsoren, ohne die wir das gar nicht leisten könnten“, machte die zweite Vorsitzende Ulrike Erlhöfer aufmerksam. Sie freute sich, dass seit Jahresbeginn auch die Meinerzhagener Firma Tebit zur Gruppe der Sponsoren gehört, zu der auch die Baugesellschaft, GBMP, die Sparkasse Kierspe-Meinerzhagen, die Stadtwerke Lüdenscheid, die Volksbank Kierspe und die Volksbank des Märkischen Kreises gehören. Wie die zweite Kassiererin Doris Busch in ihrem Bericht deutlich machte, setzen sich die Einnahmen des Vereins zu 44 Prozent aus Eintrittsgeldern und zu 25 Prozent aus der Sponsorenförderung zusammen. Weitere 18 Prozent machen die Einnahmen der Ausstellungsfahrten aus, sieben Prozent kommen aus Mitgliedsbeiträgen, fünf Prozent aus Spenden und ein Prozent aus der KuKino-Kasse. Der Verein hat aktuell 350 Mitglieder. Kassenprüferin Iris Laufer bescheinigte der 2. Schatzwartin Doris Busch eine einwandfrei und sehr transparent geführte Kasse. Auf ihren Antrag hin wurde der Vorstand entlastet.

Hans Müller, zehn Jahre lang „Chefplaner“ der Ausstellungsfahrten „KuK-Tours“, gab seine Aufgaben am Mittwoch in andere Hände ab. „Ich habe das mit viel Herzblut gemacht“, sagte er. „Daher schwingt natürlich auch etwas Wehmut mit.“ Er werde dem Vorstand aber als Beisitzer erhalten bleiben. Fritz Schmid erinnerte an den unermüdlichen Einsatz von Hans Müller und schloss schmunzelnd: „Wir sind froh, dass du uns als Reservespieler erhalten bleibst.“ Die Organisation der Fahrten übernimmt jetzt das Damen-Trio Marianne Kirsten, Bärbel Schlicht und Karin Fischer.

Bei den Wahlen ergaben sich keine Änderungen, alle Vorstandsmitglieder wurden für zwei weitere Jahre gewählt. Der Vorsitzende berichtete abschließend von einer Schulung, an der er gemeinsam mit Karl-Heinz Kraus teilnahm, um die Internetseite des Vereins besser pflegen zu können. „Es sind schon einige positive Veränderungen zu sehen“, versprach er. Termine und Informationen sind unter http://www.kuk-verein.deps

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