Die Hauptstraße wird saniert

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Das Pflaster an den Rändern der Hauptstraße ist schon seit Jahren marode. ▪

MEINERZHAGEN ▪ Es gibt viel zu tun, packen wir's an.

Unter diesem Motto stand heute Vormittag ein Treffen im Bauamt der Stadt, bei dem es um das nächste Großprojekt ging: Die Sanierung der Hauptstraße.

Sollte zunächst am Montag mit den Bauarbeiten begonnen werden, musste die Terminplanung nun ein wenig geändert werden. Mitte bis Ende der kommenden Woche wird die Baustelle eingerichtet. Sie erstreckt sich von der Einmündung an der Stadthalle bis zur Kirchstraße. Ende Oktober, so die Planungen, wird der erste Bauabschnitt erledigt sein – wenn nichts Unvorhergesehenes passiert. Für diesen Zeitraum wird eine Einbahnstraßenregelung auf der Hauptstraße eingerichtet. Der Baustellenbereich soll einspurig zu passieren sein. Die MVG wird ihren Bus-Fahrbetrieb für die Dauer der Arbeiten auf der Hauptstraße allerdings komplett einstellen.

„Wir werden eine so genannte Wanderbaustelle anlegen“, erläuterte heute Bauleiter Lars Klapp von der gleichnamigen Firma aus Gummersbach. Das bedeutet, dass jeweils nur ein etwa 50 Meter breiter Streifen „bearbeitet“ wird. Für Kunden der in diesem Bereich angesiedelten Geschäfte heißt das, dass die Parkplätze an der Hauptstraße wegfallen. Weil es dort allerdings ohnehin nicht viele Stellplätze gibt, dürfte diese Einschränkung keine großen Folgen haben. Die Geschäfte können weiter beliefert werden – zum Teil kann das über den Prumbomweg geschehen. Weil auch dort allerdings gebaut wird, ist noch eine Absprache zwischen der Stadt, den Bauleitern und den Geschäftsleuten nötig. „Das bekommen wir aber hin“, ist Fachbereichsleiter Jürgen Tischbier eck von der Stadt zuversichtlich.

Das Hauptaugenmerk der Sanierung liegt auf den Banketten, den mit Natursteinen gepflasterten Rinnen am Rand der Hauptstraße. Besonders der Schwerlastverkehr und Busse haben den Steinen arg zugesetzt, viele schadhafte Stellen wurden bereits asphaltiert. Durch den Einbau neuer und belastbarer Betonsteine – ähnlich wie an der Gerichtstraße – sollen die Straßenränder nun aufgewertet werden. Und natürlich wird auch die Straßendecke saniert. Der Kanal in der Straße ist an manchen Stellen schadhaft, auch er wird instandgesetzt. Zusammen mit den Arbeiten an den Versorgungsleitungen und neu einzubauenden Leerrohren für Medienunternehmen und Telekommunikation also ein großes „Paket“, das die Firma Klapp und das Unternehmen Katec aus Breitenthal (zuständig für den Kanal) „vor der Brust“ haben.

Sollte es während der Bauarbeiten Fragen oder Anregungen durch Bürger geben, ist Diplom-Ingenieur Markus Schade bei der Stadt zuständiger Ansprechpartner. Wann genau der zweite Bauabschnitt von der Kirchstraße bis zur Gerichtstraße in Angriff genommen wird, steht übrigens noch nicht fest.

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