Die Ebbeschule soll fit sein für den Daten-Turbo

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An der Arbeit: Installateure einer Werdohler Firma machen die Ebbeschule in den Sommerferien fit für schnelles Internet. Erst werden Kabelkanäle gelegt, dann folgen die Datenleitungen.

Meinerzhagen – Ferienzeit ist Arbeitszeit – zumindest für viele Handwerker in den heimischen Schulen. Denn es gibt wohl keine bessere Zeit, um notwendige Installationen oder Reparaturen auszuführen. Daher herrscht auch in der Ebbeschule derzeit alles andere als Sommerruhe.

Das Gebäude wird fit gemacht für die digitale Zukunft. Frank Markus vom Gebäudemanagement der Stadt hat die Arbeiten im Blick und erklärt den Hintergrund: „Wir wollen mit Mitteln aus dem Landesprogramm ,Gute Schule 2020‘ die Infrastruktur der Ebbeschule fit machen für den späteren Breitbandanschluss.“ Den gebe es bislang nämlich leider noch nicht. „Aber der Ausbau auch für die Ebbeschule ist Bestandteil der laufenden Förderanträge“, spricht Markus das Digitalisierungskonzept an, nach dem auch die Ebbeschule bald mit schnellem Breitband versorgt werden soll. Und wenn es dann so weit ist, wolle man aber bereit sein, die schnelle Datenverbindung auch adäquat nutzen zu können – und dafür müssen Leitungen und Anschlüsse dem aktuellen Stand der Dinge entsprechen. 

Die Firma Meschede aus Werdohl ist daher seit Montag damit beschäftigt, zunächst die notwendigen Kabelkanäle anzulegen, um diese später mit Netzwerkleitungen auszustatten. Auch ein WLAN-Netzwerk soll in der Folge errichtet werden. Laut Stadtverwaltung ist die Ebbeschule die letzte städtische Schule, die noch ans Breitband angebunden werden muss, an allen anderen Schulen sei dies bereits geschehen.

Bereits in seiner Sitzung am 19. Februar 2018 hatte der Rat grünes Licht für den Ausbau der digitalen Infrastruktur in den Schulen gegeben. Die Stadt nimmt das Förderprogramm „NRW.Bank Gute Schule 2020“ in Anspruch, das sich an die Kommunen in Nordrhein-Westfalen richtet und projektgebunden Kredite zur Verfügung stellt. Das Land übernimmt Zinsen und Tilgung. 

Die Stadt Meinerzhagen konnte für das Jahr 2018 ein Kontingent von knapp 315 000 Euro in die Sanierung, Modernisierung und den Ausbau ihrer Schulen investieren, über den gesamten Zeitraum bis 2020 stehen insgesamt knapp 630 000 Euro zur Verfügung. Etwa ein Drittel dieser Gesamtsumme, 211 000 Euro, fließen in das Digitalisierungskonzept für die städtischen Schulen. Neben der Verkabelung soll in den Schulen über Access Points in Unterrichtsräumen und Aulen auch ein flächendeckendes WLAN eingerichtet werden. Zudem sind in dem Konzept auch 40 000 Euro für Endgeräte wie Laptops, Tablets und Convertible-Notebooks vorgesehen, die in Absprache mit Schulamt und Schulleitungen angeschafft wurden beziehungsweise werden sollen, erklärt Markus.

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