Handel mit scharfen Waffen: Meinerzhagener vor Gericht

Die Staatsanwaltschaft wirft einem Meinerzhagener vor, gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz verstoßen zu haben.

MEINERZHAGEN ▪ Ab kommenden Montag muss sich ein 54-jähriger Volmestädter vor der sechsten Großen Strafkammer vor dem Landgericht Hagen verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Meinerzhagener vor, gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz verstoßen zu haben.

Der Mann soll im Mai dieses Jahres und auch vorher in Meinerzhagen und an anderen Orten Dekorationswaffen zu scharfen Waffen umgebaut und anschließend verkauft haben. Damit habe er seinen Lebensunterhalt bestritten. So soll er beispielsweise eine Maschinenpistole mit Schalldämpfer und Magazinen sowie eine Pistole mit dem Kaliber 22 zu einem Preis von insgesamt 2 500 Euro verkauft haben.

Waffen, Waffenteile und scharfe Munition

Bei seiner vorläufigen Festnahme im Mai dieses Jahres fanden die eingesetzten Polizeibeamten zahlreiche Waffen, Waffenteile und 1 250 Patronen scharfer Munition. Der Angeklagte ist bereits einschlägig vorbestraft. Der Prozess gegen den 54-Jährigen umfasst mehrere Verhandlungstage. ▪ is

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare