Hamburger Fischmarkt lockt nach Meinerzhagen

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Meinerzhagen - „Die Anlage hier ist top. Besser geht es nicht“, freute sich Willi Rösgen vom Team „Hamburger Fischmarkt auf Tour“ über den Otto-Fuchs-Platz. Zwei Tage erlebten die Besucher auf dem Gelände die Verkaufstradition des legendären Fischmarktes aus dem Norden. Garanten dafür waren Marktschreier wie Aal-Hinnerk, Kuchen-Paul, Wurst-Herby, Käse-Rudi, Nudel-Kiri und nicht zuletzt Käthe Kabeljau.

Schon diese Aufzählung gibt einen umfassenden Einblick in das breite Angebot auf dem Markt. Hinzu kamen Händler mit zahlreichen weiteren Sortimenten wie Lederwaren, Junge Mode, Spielzeug, Pflegeprodukte oder Delikatessen. „Dieses breite Angebot gibt es auch auf dem Hamburger Originalgelände“, betonte Marktleiter Willi Rösgen. Und damit nicht genug: Auch die Verpflegung der Gäste stimmte. Das Angebot reichte von holländischen Fritten über knackige Grillwurst und wohlschmeckende Fischbrötchen bis hin zu süßen Leckereien. 

Gut besucht war an beiden Veranstaltungstagen der Biergarten unter dem Leuchtturm. Am Sonntag lockten zudem die heimischen Einzelhändler in die Innenstadt – der Fischmarkt war mit einem verkaufsoffenen Sonntag verbunden worden. 

Die Marktschreier warben, wie man das auf so einer Veranstaltung erwartet, mit munteren und vor allen Dingen lautstarken Ansagen um Kundschaft. Viel Seemannsgarn war dabei. Dazu freche und auch mal derbe Sprüche – aber alles wirkte ausgesprochen unterhaltsam und lud zum Zuhören ein. So bewarb Aal-Hinnerk vom Hamburger Fischmarkt seine Waren mit dem unschlagbaren Argument, dass davon sogar noch eine 80-jährige Oma schwanger werden kann. Und mit Wurst-Herby gehörte wieder ein Europameister der Marktschreiber zum Team. 

„Ein schöner, gut besuchter Platz, passendes Wetter und eine ausgesprochen aufmerksame Betreuung durch die Stadt Meinerzhagen: Wir kommen im nächsten Jahr gerne wieder“, versprach Organisator und Marktleiter Willi Rösgen. Dabei mussten die Händler für das Gastspiel in Meinerzhagen lange Anfahrten auf sich nehmen. Sie kamen aus dem badischen Rheinfelden, um jetzt anschließend wieder Richtung Süden nach Rastatt und Calw zu touren. Vor diesem Hintergrund hofft Marktchef Willi Rösgen kommendes Jahr auf die bisher üblichen drei Markttage von Freitag bis Sonntag. Er würde sich dabei über eine Zusammenarbeit mit den Wochenmarkthändlern freuen, die bekanntlich am Freitag den Platz nutzen.

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