Nach dem Innenstadtumbau

Händler möchten Markt moderner präsentieren

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Tobias Syrek freut sich zum Start der Spargelsaison über das milde Frühlingswetter, denn davon lassen sich auch wieder mehr Marktbesucher in die Innenstadt locken.

Meinerzhagen - Frühlingstemperaturen und Sonnenschein lockten am Freitag einmal mehr zum Bummel über den Wochenmarkt. „Das Wetter ist gut für uns, da steigen die Umsätze“, freute sich Marktsprecher Markus Spanell. Auch die Lücken zwischen Ständen und Verkaufswagen, die während der letzten Wochen auszumachen waren, hätten sich wieder gefüllt.

Winterwetter und die Großbaustelle boten während der letzten Monate nicht immer die besten Voraussetzungen für einen Marktbesuch. „Wenn das Wetter schlecht ist, kommt eigentlich nur die Stammkundschaft. Spaziergänger sind dann leider nicht unterwegs“, weiß Markus Spanell. „Und bevor bei Wind und Regen die Schirme umkippen, bleiben auch manche Händler lieber weg.“ Am Freitag war das Bild an der Stadthalle zum Frühlingsstart jedoch wieder ein anderes und stimmte nicht nur den Marktsprecher optimistisch.

Große Hoffnung hegt Markus Spanell in Sachen Volmemarktplatz: „Die Umbauphase ist katastrophal, aber wir versprechen uns sehr viel von dem neuen Platz.“ Innerhalb der Händlerschaft habe man sich schon viele Gedanken gemacht, wie man mit neuen Aktionen für eine „Verjüngungskur“ sorgen könnte. „Von seiner Struktur her ist der Markt eher alt. Wir würden uns gern jünger, moderner präsentieren.“ Immerhin habe sich ja auch die Gesellschaft gewandelt: „Es ist ja schon lange nicht mehr so, dass Mama einkauft und den Papa bekocht“, so Spanell.

Daher sei als besondere Aktion beispielsweise eine verlängerte Marktöffnungszeit bis in die Feierabendstunden denkbar, „vielleicht mit Live-Musik, vor allem aber auch interessanten Angeboten. Es gibt Händler, die verkaufen nur Blumenzwiebeln oder Trockenobst. Diese Stände sind eine Pracht und ein echter Hingucker“, weiß Spanell und würde sich freuen, wenn Angebote dieser Art auch in der Volmestadt präsentiert werden könnten. In Holzwickede werde dieses Modell erfolgreich praktiziert. „Das könnte ich mir auch für Meinerzhagen vorstellen“, hat Markus Spanell viele Ideen. Auch das Stadtmarketing sollte dann mit ins Boot genommen werden. „In Kooperation mit der Stadt würden wir gern etwas Neues auf die Beine stellen.“

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