Eine höchst amüsante Zeitreise am EGM

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Die Höhlenmenschen mit Trommeln und Blasrohr markierten den Beginn der Musikgeschichte.

Meinerzhagen - Unter der Überschrift „Time flies“ hatten Schüler der Stufe die Q2 des Evangelischen Gymnasiums am Freitagabend in der Aula der Schule zu einer amüsanten Reise durch die Musikgeschichte eingeladen.

Ja, die Zeit verfliegt: Schon bald machen die Schüler, die das Projekt seit Herbst des vergangenen Jahres in Pausen, Freistunden und an Wochenenden eigenständig entwickelten, ihr Abitur. Um die Finanzierung ihrer Abiturfeier zu ermöglichen, hatten sie Tanzchoreografien, Theaterszenen und Animationen gestaltet und auch Gesang und Musik ohne jegliche Hilfe für diese Aufführung einstudiert, was die Zuschauer mit einer Spende honorieren konnten. Unterstützt wurden sie von der Klasse 5c, die für ihren akrobatischen Tanz ebenfalls viel Applaus erntete.

Dr. You, der musikbegeisterte Wissenschaftler des Labors Q2, der sich oftmals von den Darbietungen auch gern selbst voller Begeisterung mitreißen ließ, lud die zahlreichen Gäste zu einer Reise mit seiner einzigartigen Zeitmaschine ein. Die katapultierte sie nach einer kurzen Begegnung mit einem Dinosaurier – gefertigt aus modernem Kunststoff – zu den wilden Männern der Steinzeit, die mit Trommel und Blasrohr den Beginn der Musikgeschichte lautstark und unter dem Gelächter des Publikums markierten.

Anschließend machte die „Reisegesellschaft“ im Jahr 1435 Station, um sich einen Volkstanz anzusehen, der zu temperamentvollen orientalischen Rhythmen dargeboten wurde. Einem höfischem Tanz aus dem Jahr 1520 folgte dann ein wirklich rasantes Violinkonzert – und schon ging’s mit Ballett und im Dreivierteltakt in die Ära des Walzerkönigs und mit Charleston in die wilden 20er Jahre des vergangenen Jahrhunderts.

Nach einem Abstecher in die NS-Zeit, wo niemand gern verweilen wollte, hatten die Zuschauer in der Pause Gelegenheit, vom Büfett zu kosten, das die Schüler selbst für ihre zahlreichen Gäste vorbereitet hatten.

Dann nahm die Zeitreise mit Chuck Berrys „Johnny B. Goode“ wieder Fahrt auf. Nach einer kurzen Einkehr im „House of the rising sun“, stand eine Begegnung mit John Lennons „Let it be“ auf dem Programm. Und John Travolta ließ zum Bee-Gees-Klassiker „Stayin’ alive“ aus der Zeit des Discofiebers grüßen.

Nicht immer verlief die Reise linear, bei einigen Zeitsprüngen konnten die Zuschauer Michael Jackson und seinen Moonwalk erleben, Macarena tanzen oder Auftritte von Coldplay und Ed Sheeran erleben. Und so manches Mal kam es auch zu „Molekül-Verschiebungen“, etwa bei „Wannabe“ von den Spice Girls, das von einem männlichen Duo so gekonnt und witzig interpretiert wurde, dass einige Zuschauer Tränen lachten.

Als die Zeitmaschine wieder im Jahr 2017 landete, versammelten sich alle Akteure noch einmal zu einem Flashmob auf der Bühne, wo sie ihren wohlverdienten Beifall entgegennehmen konnten.

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