Gute Perspektiven für potenzielle Mitarbeiter

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Ursula Sager ist seit März neue Leiterin des Bereiches „Hauswirtschaft“ in Haus Nordhelle. ▪

VALBERT ▪ Der eine „werkelte“ heute morgen an der Überdachung am Grillplatz, die andere checkte im Rahmen der Qualitätskontrolle die Zimmer.

Torsten Grünheit (50) und Ursula Sager (49) sind voll eingebunden in den Arbeitsablauf in der evangelischen Tagungsstätte Haus Nordhelle in Valbert. Und sie sind noch „neu“ in der Einrichtung. Im März traten beide ihren Dienst in verantwortlicher Position an. Grünheit ist technischer Leiter des Hauses, seine Kollegin leitet den Bereich Hauswirtschaft.

Bald sollen beide – so wie das gesamte Team der Tagungsstätte – weitere Verstärkung bekommen. Der kaufmännische Leiter, Kai-Uwe Kersten, sucht ab August vier neue „Bufdis“. Dieses Kürzel steht für „Bundesfreiwilligendienst“. Der wurde von der Bundesregierung als Nachfolger für den Zivildienst eingeführt. Er soll es nicht nur ermöglichen, dass ehemalige Zivildienststellen weiterhin besetzt werden können, sondern auch die bereits bestehenden Freiwilligendienste wie Freiwilliges soziales Jahr (FSJ) und Freiwilliges ökologisches Jahr (FÖJ) ergänzen. Eine Altersgrenze gibt es nicht, das Angebot richtet sich an Interessenten aus beiden Geschlechtern. Ob „Bufdi“ oder „FSJ“ – welche Form geeigneter ist, kann in einem Gespräch mit Kersten geklärt werden.

Obwohl sich die „Kandidaten“ für diese Stellen aus eigenem Antrieb für zwölf Monate an die Einrichtung binden, übernehmen sie natürlich Pflichten und müssen verlässliche Partner ihrer Arbeitgeber sein. Das ist auch Kersten wichtig, doch er kann Interessenten auch einiges bieten. Neben einem monatlichen Taschengeld von 336 Euro und 44 Euro Mietkosten-Zuschuss werden im Rahmen des Dienstes auch Bildungsfahrten, beispielsweise nach Istanbul, Korsika, Barcelona oder Krakau angeboten. Und auch 25 Schulungstage sind Bestandteil, genauso wie der Anspruch auf Jahresurlaub.

Zusätzlich winkt nach Ende des Freiwilligendienstes auch eine Lehrstelle in Haus Nordhelle. Denn: „Ab August 2013 schaffen wir zwei oder sogar drei Ausbildungsstellen zum Hotelfachmann oder zur Hotelfachfrau. Da ist der Bundesfreiwilligendient eigentlich der ideale Einstieg, um den Arbeitsablauf in Haus Nordhelle kennenzulernen“, ist Kersten überzeugt. Als Vorteil bezeichnet der kaufmännische Leiter die Möglichkeiten, die die Freiwilligen in Valbert haben: „Sie können alle Bereiche kennenlernen wie Empfang, Verwaltung, Küche mit Hauswirtschaft, den Service oder die Technik.

Berufliche Orientierung – das ist ein Schwerpunkt, den Kersten und seine Kolleginnen und Kollegen den „Bufdis“ und „FSJ-Absolventen“ bieten möchte. Doch auch ältere Menschen können sich durchaus bewerben. „Dafür gibt es so genannte Ü-27-Stellen“, erläutert Kersten.

Wer nun Interesse an dem freiwilligen Dienst hat, kann sich ab sofort in Haus Nordhelle unter Tel. (0 23 58) 8 00 90 melden. ▪ beil

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