Grünes Licht für die neue Trasse

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Behördenvertreter bei der heutigen Begehung des Teilstückes der Südumgehung. ▪

MEINERZHAGEN ▪ Grünes Licht für die Freigabe der neuen Trasse der Südumgehung zwischen der Einmündung Bergstraße und dem Hotel Zum Schnüffel ergab die heutige offizielle Baustellenabnahme.

Vertreter des Landesbetriebs Straßen NRW, der beteiligten Baufirmen und der Stadt Meinerzhagen nahmen dabei das mit 2,5 Kilometer bislang längste fertiggestellte Teilstück der insgesamt 3,9 Kilometer langen Landstraße 306 n zwischen dem Kreisverkehr Trotzenburg und dem Abzweig ins Industriegebiet Schwenke noch einmal bautechnisch unter die Lupe. Ab Freitag kann hier dann der Verkehr rollen.

Für Thomas Otterbach war das heute sozusagen die Abschiedsvorstellung. Der Bauleiter von der Tiefbaufirma Gebrüder Schmidt aus Freusburg hatte die Großbaumaßnahme seit dem Start des 3. Bauabschnitts am Ortseingang von Meinerzhagen im August 2007 begleitet. Sein Fazit fiel heute positiv aus: „Es war ein gutes Zusammenwirken mit allen beteiligten Stellen. Auch der Kontakt zu den betroffenen Anwohnern war vertrauensvoll und konstruktiv. Wenn es Probleme gab, was bei einer solch großen Maßnahme immer wieder vorkommt, dann hat man das in der Regel mit einem klärenden Gespräch schnell lösen können.“ Otterbach hat in den zurück liegenden vier Jahren auch das typische Sauerländer Wetter kennen gelernt. Zwei aufeinander folgende besonders harte und lange Winterperioden sorgten für Verzögerungen. Und Otterbach hat auch erfahren, welchen besonderen Stellenwert in der Volmestadt das Schützenfest hat. Es wurde alles darangesetzt, pünktlich zum Festtermin im August 2010 die Straße soweit fertiggestellt zu haben, dass es im Bereich rund um die Vogelrute zu keinen baustellenmäßigen Beeinträchtigungen der Festteilnehmer kommen konnte.

Worum es heute ging, waren zum einen noch einmal letzte Abstimmungen und Festlegungen, in welchen Bereichen es auf der nun fertiggestellten Trasse noch zu kleineren Nachbesserungen kommen muss. All das, was heute protokolliert wurde, waren allerdings Dinge, die der Verkehrsfreigabe nicht mehr im Wege stehen. Bereits vor zwei Wochen hatte es hierzu auch einen gesonderten Ortstermin mit den Vertretern des Straßenverkehrsamtes und der Polizei gegeben. Dabei waren auch noch einige Vorgaben hinsichtlich der Beschilderung der Strecke gemacht worden.

So wird es im Bereich Schnüffel noch zu einigen Sonderregelungen hinsichtlich der Verkehrsführung kommen. Der Durchgangsverkehr wird bis auf Weiteres ab dem Hotel Schnüffel über die Heerstraße noch durch das Industriegebiet Schwenke zur B 54 geleitet. Die Einmündung „Zum Schnüffel” in die B 54 wird ab Freitag, 6 Uhr, bis voraussichtlich Mitte November für den ein- und ausfahrenden Verkehr gesperrt. Der gesamte Verkehr aus dem Industriegebiet zur B 54 wird über die Umleitungsstrecke U8 (Zum Schnüffel / Heerstraße / Eisenweg) bzw. umgekehrt geführt.

Im Bereich der Knotenpunkte Heerstraße/Eisenweg und Heerstraße/An der Schwenke wird die Vorfahrtsregelung geändert. Die Verkehrsteilnehmer werden hier um besondere Aufmerksamkeit gebeten.

Ein Problem eher ästhetischer Art soll durch den Einsatz eines neuen Gerätes bekämpft werden. Es geht um das auf den gepflasterten Geh- und Radwegen wuchernde Unkraut, besonders unschön im Bereich der Verbindung Handweiser – Trotzenburg zu beobachten. Unter Einsatz von Wasserdampf und Hochdruck will man versuchen, Samen und Wurzelwerk aus den Fugen zu holen und auf diese Weise das Ausbreiten, wenn nicht vollends zu stoppen, zumindest längerfristig in den Griff zu bekommen. Auf diesen Zustand hatte heute bei der Begehung noch einmal Fachbereichsleiter Jürgen Tischbiereck von der Stadt Meinerzhagen hingewiesen. ▪ -fe

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