Meinerzhagener Grüne bereiten Wahlkampf vor

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In der Galerie Langenohl trafen sich die Mitglieder von Bündnis 90/Die Grünen zur Versammlung.

Meinerzhagen - Nur Paolino Barone und Astrid Kahlke tauschten ihre Funktionen als erster und zweiter Sprecher, ansonsten geht der Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen nach der Jahreshauptversammlung in der Galerie Langenohl unverändert ins Wahljahr 2014.

Am 25. Mai findet in Meinerzhagen neben der Europa- und Kommunal- auch die Bürgermeisterwahl statt.

Schriftführerin Margret Langenohl fasste die Aktivitäten des Ortsverbandes im vergangenen Jahr in ihrem Bericht zusammen. Schwerpunkte waren der Bundestagswahlkampf und das Bürgerbegehren zum Stadthallenumfeld. Außerdem die Teilnahme an einer Demonstration von Atomkraftgegnern in Gronau und die Verlegung der Stolpersteine in Meinerzhagen, die Anlage einer Wildblumenwiese am Kreisel Schützenplatz sowie die Erarbeitung von Vorschlägen zur Gestaltung der Innenstadt mit Vorlage beim Bürgerbüro. Eine Spende ging an die Bücherei der Schule Volmetal. Im November wurde in Heed mit zahlreichen Gästen das fünfjährige Bestehen des Ortsverbandes gefeiert.

Der Austausch und die Zusammenarbeit mit den Ortsverbänden Kierspe und Halver wurde intensiviert, die Internetseite www.gruene-volmetal.de eingerichtet und am Autofreien Sonntag bereits eine erste gemeinsame Aktion gestartet.

„Bei der Kommunalwahl am 30. August 2009 zogen mit Paolino Barone und Ingolf Becker erstmals zwei grüne Ratsherren in den Rat ein. Seither ist Wind in die Meinerzhagener Kommunalpolitik gekommen“, urteilte Astrid Kahlke bei ihrer Bilanz der in den vergangenen fünf Jahren geleisteten Arbeit und sie gab auch die Richtung für die Zukunft vor: „Wir werden – egal wie – immer wieder darauf einwirken, dass in Meinerzhagen Steuergelder sinnvoll, das heißt mit nachhaltigen Effekten, ausgegeben werden. Und dazu gehört keine ,Reitertreppe’ vom Bahnhof in den Stadtpark und kein Aufzug an der Sprungschanze für einen Rundblick. Wir wollen Steuergelder so angelegt wissen, dass sie den Kriterien der Umweltfreundlichkeit, Sozialverträglichkeit und Nachhaltigkeit genügen. Das bedeutet zum Beispiel für den Platz rund um die Stadthalle viel natürliches Grün in Form von Bäumen, Sträuchern und Beeten. Kein Tropenholz für Bänke, keine Natursteine, die von Kindern oder unter anderen menschenunwürdigen Bedingungen hergestellt wurden.“ - luka

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