Leaderprojekt

Aufwertung der Innenstadt

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Als Leerstand sehr unattraktiv, als Objekt für eine „pfiffige Ladenidee“ sicherlich schon ob der Lage in der Derschlager Straße gut geeignet: Das ehemalige Geschäft Elektro Richards.

Meinerzhagen – Gleich zweimal war das Leaderprojekt „Oben an der Volme“ Bestandteil der Sitzung des Ausschusses für Planung, Stadtentwicklung, Verkehr und Umwelt (PSVU).

Neben den sonst üblicher-weise anwesenden Kommunalpolitikern und den Vertretern der Stadt, hatten sich auf Einladung auch zwei Gäste eingefunden. Die beiden Regionalmanagerinnen des Leaderprojektes „Oben an der Volme“, Frederike Schriever und Susanne Neumann. Unterstützt durch eine Computerpräsentation brachten sie die Anwesenden auf den neuesten Stand.

41 laufende Projekte

Zu dem gehörte unter anderem die Information über die mittlerweile 41 laufenden Projekte, wovon mehr als die Hälfte in privater Hand und ebenso interkommunal aufgestellt sind. Und trotz dieser beachtlichen Zahl war der letzte Ideenaufruf zu Beginn dieses Jahres vom Fördervolumen her überzeichnet, so die Managerinnen.

20 Projekte förderfähig

Dabei ging es um Kleinprojekte, für die eine Fördersumme von 200 000 Euro zur Verfügung steht. Von fast 30 Ideen konnte die für die Vergabe zuständige Lokale Aktionsgruppe immerhin 20 für förderfähig bewerten.

Oben an der Volme

Die dahinterstehenden Projektanträge stammen, übrigens schon symptomatisch für „Oben an der Volme“, sowohl von privaten Trägern als auch von öffentlichen Organisationen und Vereinen und den Kommunen selbst. Den Beleg für die letztere Tatsache gab es direkt nach dem Sachstandsbericht im nächsten Tagesordnungspunkt.

Dort ging es um vier, von der Stadt initiierte und bereits weiter ausgearbeitete Projekte. Die Aufwertung des „Freizeitplatzes Butmicke“ und mehrerer „Wanderparkplätze“ sowie ein Lichtkonzept für die unter Denkmalschutz stehende Fischbauchbrücke zählen dazu. Beim vierten Projekt sollen bis zu vier „Gründerlokale“ entstehen, um die Innenstadt von Meinerzhagen wieder zu beleben. In diesen sollen Einzelhändler mit neuen Konzepten arbeiten und von der Stadt über zwei Jahre Unterstützung in vielfältiger Form erhalten.

Der Hauptausschuss erteilte den Vorschlägen eine mehrheitliche Zustimmung. Somit können nun die entsprechenden Verträge für die Umsetzung geschlossen werden

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