Generationen-Quartier: Einzug ab Januar

+
Roman Kappius (links) und Rolf Lutz genießen den Ausblick aus einer der neuen Wohnungen auf den künftigen Park.

Meinerzhagen - „Endspurt“ beim neuen Quartier der Generationen, das auf dem Gelände der ehemaligen Hauptschule an der Genkeler Straße entsteht. Zwar kann der ursprünglich für Ende Oktober anvisierte Einzugstermin nicht eingehalten werden, aber die Verzögerung hält sich für ein solches Mega-Projekt in Grenzen.

Ab 1. Januar 2018 soll Phase 1 mit dem Einzug des Allgemeinen Pflegedienstes Gelsenkirchen (APD) in den Gebäudekomplex erfolgen. Der Betrieb der Demenz-Wohngruppen kann laut Bauherr am 1. Februar aufgenommen werden. Dann sollen auch die Mieter im vom Haupteingang gesehen linken Gebäudeteil einziehen können. Am 1. März schließlich, so die Planungen, folgt die Belegung des gegenüberliegenden Gebäudeteils, in dem der Kindergarten seinen Betrieb bereits aufgenommen hat.

Besichtigung mit dem Bürgermeister

Am Donnerstag hatten die Investorengemeinschaft um deren Sprecher Rolf Lutz und Claudius Hasenau aus der APD-Geschäftsführung zur Besichtigung des Quartiers eingeladen. Neben Bürgermeister Jan Nesselrath und den Sparkassen-Vorständen Wolfgang Opitz nahmen daran auch Kommunalpolitiker wie Matthias Scholand und Matthias Walfort aus Meinerzhagen und Marie-Luise Linde und Jürgen Tofote aus Kierspe teil. Sie wurden von Rolf Lutz auf den neuesten Stand gebracht und durften an einer ganz besonderen Aktion teilnehmen: Die Eingangshalle wurde bewusst offen gestaltet, vom Erdgeschoss bis unter die Decke. Eine mächtige Wand in diesem Bereich soll vom Bildenden Künstler, Autoren und Dozenten Wolfgang Sternkopf künstlerisch gestaltet werden. Der Gelsenkirchener hatte dazu Vorschläge erarbeitet, für die nun votiert wurde. Am Ende setzte sich die Variante mit bunten Quadraten auf einer grauen Grundfläche durch.

Claudius Hasenau zieht insgesamt ein positives Fazit zum Umbau: „Wir haben hier in Meinerzhagen die schnellste Bauphase im Vergleich mit den anderen von uns errichteten Objekten erlebt. Meinerzhagen ist dabei unser größtes Projekt und alle daran Beteiligten spüren, dass das schon etwas ganz Besonderes ist.“

Bei einem kleinen Imbiss ergriff auch Sparkassen-Vorstand Wolfgang Opitz gestern kurz das Wort. Er dankte den Investoren für „ein tolles Projekt“. „Sie haben hier ein ganz beachtliches Gebäude erschaffen. Wir als Sparkassen-Verwaltungsrat hatten im Zusammenhang mit dem Quartier der Generationen bislang nur Zahlen und keine Steine gesehen.“

Das Quartier in Zahlen: Baubeginn: 12. Juli 2016; Investitionssumme: circa 18 Millionen Euro; Wohnfläche: circa 6500 Quadratmeter; Aufzüge: 8, darunter ein gläserner Außenaufzug; Treppenhäuser: 7; Wohnungen: 49, plus 24 Wohnungen für Demenzkranke in drei Wohngruppen; Außenanlage: Park mit Wasserlauf im Innenhof, circa 5500 Quadratmeter; Parkplätze: mehr als 50

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.