Thomas Duras zurück in Valbert

„Großer Bahnhof“ für den Spendensammler

Spenden-Radfahrer Thomas Duras
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„Ihr seid der Hammer“, begrüßte Bürgermeister Jan Nesselrath den „Rückkehrer“. Mit dabei war auch Ortsvorsteher Hans-Gerd Turck.

Nach 3000 Kilometern auf seinem Fahrrad bekam Thomas Duras am Samstag in seinem Heimatort in Valbert einen Empfang, den man nur mit „großer Bahnhof“ bezeichnen kann.

Valbert - Der Fanfarenzug Meinerzhagen eskortierte ihn auf seinen letzten Metern bis zum Ziel, während die Feuerwehr ihn durch einen Wasserbogen fahren ließ. Duras hatte die Strapazen auf sich genommen, um durch seine Tour vom Startpunkt in Spanien aus Spenden für das Blindenwerk zu sammeln. Unter anderem wurde er auch in der Meinerzhagener Partnerstadt St. Cyr sur Loire in Frankreich empfangen.

Valbert war da für seinen „positiv Verrückten“, der sich für einen guten Zweck abstrampelte. Der Dorfverein hatte sich Großes einfallen lassen. Kein Wunder, dass Thomas Duras, Andreas Kuhn und Thorsten Boele den Tränen nahe waren. „Das, was wir erlebten und gerade erleben, kann uns keiner nehmen“, so Duras.

Sie fielen sich nach der langen Zeit der Pilgereise in die Arme: Thomas Duras und seine Frau: „Danke Stella, ich liebe dich.“

Während des Wartens auf ihn und sein Team wurden nach dem Frühschoppen auf dem Potsdamer Platz die Figuren Inge, Fred und Waldi (von der Künstlerin Anna Wolf) im neuen Gewand wieder aufgestellt. Die Meinhardus Musikanten spielten auf, für Essen und Trinken war gesorgt. Ein Begrüßungsfest „vom Feinsten“ für einen Mann, der den Menschen etwas zurückgeben möchte, so brachte es ein Besucher auf den Punkt.

Das, was wir erlebten und gerade erleben, kann uns keiner nehmen.

Thomas Duras

Nachdem sich Thomas Duras sichtlich ergriffen wieder gefasst hatte, konnte Bürgermeister und Schirmherr Jan Nesselrath zu Wort kommen. „Das ist der Hammer“, sagte der voller Begeisterung. „Wir sind so froh, dich gesund und munter wiederzusehen. Es fing alles so harmlos an; daraus wurde etwas Verrücktes. Mein höchster Respekt. Das war eine absolut geniale Leistung und das für einen guten Zweck.“

„Wir als Nutznießer dieser Spendenaktion sind begeistert“, so Anja Schlickmann, Geschäftsführerin des Blindenwerkes.

Dem konnte sich der Ortsvorsteher Hans-Gerd Turck nur anschließen. Einen Pokal gab es von ihm, von Jan Nesselrath eine Spende für das Blindenwerk in Valbert von der Stadt. Und als Clou kam im Rahmen einer Versteigerung ein Trikot für sage und schreibe 350 Euro unter den Hammer. „Wir als Nutznießer dieser Aktion sind einfach nur begeistert“, so Anja Schlickmann, Geschäftsführerin des Blindenwerkes in Valbert. „So eine Nummer kannst du nur im Team machen“, sagte Thomas Duras, der sich bei seinem Begleitteam, all den Sponsoren, beim Dorfverein, der Feuerwehr, dem Fanfarenzug, dem Schützenverein und der Familie bedankte. „Danke Stella, ich liebe dich“.

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