Große Polizeikontrolle: Waffen, Drogen, Alkohol

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Dieses Warndreieck wurde den Polizisten gestohlen.

Meinerzhagen/Kierspe - Erstaunlich, wer sich in Meinerzhagen und Kierspe abends und nachts hinter das Steuer setzt und mit seinem Fahrzeug heimische Straßen unsicher macht. Zu dieser Erkenntnis kam am Montag zwischen 17 und 1 Uhr auch die heimische Polizei.

Die Beamten führten in den Stadtgebieten von Meinerzhagen und Kierspe eine Großkontrolle durch. Schwerpunkte waren der Bereich Oststraße oberhalb der Einmündung Zum Eickenhahn und die Kölner Straße Höhe Haus Nummer 142. 

Unglaublich aber wahr: Bei dem Einsatz wurden die Polizisten an der Oststraße sogar selbst Opfer von Dieben. Sie hatten ihre Kontrollstelle ordnungsgemäß abgesichert, unter anderem mit einem „Triopan-Faltdreieck“. Um etwa 20.30 Uhr mussten die Beamten den Einsatzort dann kurzfristig verlassen. Bei ihrer Rückkehr gegen 22 Uhr war das Faltdreieck verschwunden. In diesem Zusammenhang werden Zeugen der Tat nun gebeten, sich unter Tel. 0 23 54/9 19 90 zu melden.

Die Bilanz der Kontrollen zeigt, dass es in den Volmestädten einige schwarze Schafe gibt: Zwei Alkoholsünder wurden ertappt, gegen sie wurden Ordnungswidrigkeitenanzeigen geschrieben. Einem weiteren Fahrer wurde nachgewiesen, dass er unter Drogeneinfluss stand.

Jeweils einmal lautete der Tatbestand „mangelhafte Bereifung“ und „Überladung“ beziehungsweise „unkorrekte Ladungssicherung“.

An der Kölner Straße stoppten die Beamten ein verdächtiges Auto mit vier Insassen. Die anschließende Durchsuchung des Wagens förderte zwei Teleskopschlagstöcke zu Tage. Davon war einer in der Fahrertür abgelegt, der andere steckte in der Jackentasche eines Beifahrers. Die vermutlichen Inhaber der Waffen, 19- beziehungsweise 23 Jahre alte Männer aus Kierspe, erwartet nun ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz. Die Teleskopschlagstöcke wurden sichergestellt.

Insgesamt, so berichtet der Meinerzhagener Wachleiter Michael Stumpe, habe die Kontrollaktion aber fast durchweg zustimmende Reaktionen bei den angehaltenen Fahrern ausgelöst: „Wir hatten sehr viele positive Rückmeldungen.“

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