Große Gemeinschaftsaktion an der Ebbehalle

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Die fleißigen Helfer freuen sich über das gelungene Gemeinschaftswerk. ▪

VALBERT ▪ „48 Stunden für Valbert“ – und es durfte auch ein bisschen mehr sein!

Denn als der Initiator dieser Aktion, der Schützenverein, am Donnerstag um 18 Uhr im Vereinslokal „Hültekanne“ die Aufgabe vorstellte, die von der Dorfgemeinschaft bis Samstag 18 Uhr zu erfüllen war, hatte er bereits gute Vorarbeit geleistet. Mit der Sparkasse und der Volksbank waren begeisterte Sponsoren gefunden worden, die die Aktion – die Sanierung des Bolzplatzes an der Ebbehalle – mit je 900 Euro unterstützten. In zahlreichen Vorgesprächen waren die Potentiale des Dorfes ausgelotet und bereits erste Vorbereitungen getroffen worden. Aus den Reihen der Vereine und der Freiwilligen Feuerwehr konnten zahlreiche zupackende Helfer rekrutiert werden. Und noch vor dem Beginn der Arbeiten hatten kreative Köpfe der Spielstätte bereits einen neuen Namen verpasst, der mit einem humorvollen Augenzwinkern das ehrgeizige Ziel vorgab: „Ebbe-Arena“.

Unterstützung von oben bekam die Gemeinschaftsaktion außerdem. Denn am ersten Arbeitstag war das Wetter zwar trüb, aber die Himmelsschleusen blieben geschlossen. Beste Voraussetzungen also für das Beschneiden der Bäume und Sträucher rund um den Bolzplatz. Gleichzeitig wurde die untere Hälfte der Umzäunung entfernt, wobei häufig voller Körpereinsatz gefordert war. Das Spielfeld wurde gefräst, und erste Vorbereitungen für den Bau einer kleinen Tribüne an der unterhalb der Ebbehalle gelegenen Böschung getroffen.

Strahlender Sonnenschein am Samstag sorgte dafür, dass die Arbeiten, die schon früh wieder aufgenommen wurden, weiter zügig vorankamen. Die Spielfläche wurde begradigt, neu eingesät und schließlich gewalzt. Pfosten wurden gesetzt und einbetoniert, an denen die neuen zwei Meter hohen Doppelstab-Zaunmatten montiert wurden. Eine Holzkonstruktion für die Minitribüne wurde angebracht und anschließend mit „Biergartensplit“ aufgefüllt. Als Dankeschön für die spendablen Sponsoren wurde eine Tafel mit deren Namen angefertigt, die zum Abschluss der Aktion am Zaun befestigt wurde.

Schwieriger als gedacht war die Sanierung der Tore, die nach der Reparatur und dem Abschleifen mit Wellengittermatten versehen werden sollten. Diese aufwendige Arbeit konnte an der Ebbehalle nicht ausgeführt werden. Deshalb wurden die Tore kurzerhand in die Halle von Andreas Schäfer nach Hösinghausen geschafft, wo die notwendigen Schweißarbeiten ausgeführt wurden.

Typisch Valbert! Tauchte ein Problem auf, war die Lösung schnell gefunden. „Mach‘ ich schnell!“ „Kann ich besorgen!“ „Hole ich eben!“ waren Antworten, die Dominik Busch, der Vorsitzende des Schützenvereins, bei auftauchenden Schwierigkeiten immer wieder zu hören bekam. Unternehmer und Landwirte stellten Arbeitsgeräte, Maschinen und Fahrzeuge zur Verfügung. Der Tribünenschotter wurde spendiert. Ein bekannter Baumarkt gewährte Rabatte auf Zement und Farben, und vom Rewe-Markt kamen zur Stärkung jede Menge Bockwürstchen.

Die konnten die etwas ermatteten, aber stolzen Arbeiter zusammen mit einem kühlen Blonden, das ebenfalls von einer Brauerei spendiert worden war, nach ihrem Einsatz mit Blick auf die voll sanierte „Ebbe-Arena“ genießen. Durch das gute Wetter und die Einsatzbereitschaft aller Beteiligten waren die meisten Arbeiten schon vor 18 Uhr erledigt. Nur die Fertigstellung des zweiten Spieltores dauerte etwas länger. Aber die nur wenigen Frauen, die bei dieser Aktion mit anpackten, griffen dennoch beherzt zum Pinsel und versahen es flink mit einem strahlend weißen Anstrich. Um die Verpflegung der fleißigen Arbeiter mit Brötchen, Waffeln, Gebäck und Kaffee hatten sich bei dieser Aktion die „Ebbeflöhe“ und die „Konfettis“ umsichtig gekümmert.

Fazit: „48 Stunden für Valbert“ war ein voller Erfolg. Es wird sich zeigen, ob dieser ersten Gemeinschaftsaktion weitere folgen werden. Zahlreiche Vorschläge wurden bereits gemacht. ▪ luka

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