Landhaus Nordhelle und Haus am Ebbehang

Hoffen auf bessere Zeiten

Seine treuen Kunden machen Detlef Zisick vom Haus am Ebbehang in Valbert Hoffnung. Einige hätten bereits ihre 2020 stornierten Reisen für das kommende Jahr erneuert, sagt er.
+
Seine treuen Kunden machen Detlef Zisick vom Haus am Ebbehang in Valbert Hoffnung. Einige hätten bereits ihre 2020 stornierten Reisen für das kommende Jahr erneuert, sagt er.

Das Verbot der „touristischen Übernachtungen“ ist bekanntlich eine Auswirkung der Corona-Schutzmaßnahmen. Von denen sind in Valbert gleich zwei Betriebe betroffen, die gemeinsam auf dem Koppenkopf angesiedelt sind: Das Landhaus Nordhelle und das Haus am Ebbehang.

Valbert – Seit März dieses Jahres leiden beide unter den Einschränkungen. Zuvor ließen die Buchungen der angelaufenen Saison 2020 noch ein gutes Jahr erwarten.

Nachdem aber nur noch die Gäste versorgt werden durften, die nicht aus touristischem Anlass ins Ebbedorf kamen, änderte sich die Lage drastisch. Die Zahl der Handelsvertreter, Monteure und sonstiger Geschäftsleute konnte die Stornierungen nicht auffangen. Ebenso wenig wie die zwischenzeitlich erlaubten Urlaubsgäste, welche die Herkunft aus einem Nicht-Risiko-Gebiet für Covid-19 nachweisen konnten.

Mit extremen Ausfällen gerechnet

Schon zu Beginn des Herbstes rechnete man im Landhaus Nordhelle und im Haus am Ebbehang auf das Jahresende betrachtet mit extremen Ausfällen. Nicht zuletzt durch die reduzierte Anzahl von Übernachtungsmöglichkeiten, waren Größenordnungen ab 60 Prozent aufwärts realistisch. Nun, zum Ausklang des Jahres, zeigt sich – und das landes- und bundesweit –, dass diese Annahme in aller Härte den Sachstand widerspiegelt. „Wenn wir auf den Kalender für 2021 blicken, haben wir die ersten Buchungen ab März und dann ansteigend ab Mai“, so Detlef Zisick auf Anfrage der MZ.

Hoffnungslos ist das Ehepaar, welches seit 2014 das Haus am Ebbehang betreibt, beileibe nicht. Gerade die Tatsache, „dass man treue Kunden habe, die schon wieder ihre für 2020 stornierten Buchungen erneuert haben“, ist die Grundlage ihrer Zukunftsbetrachtung.

Nur ein gutes Jahr würde helfen

„Allerdings darf man nicht verkennen, dass wir, um durchhalten zu können, unsere finanziellen Ressourcen erheblich ausschöpfen mussten“, so Detlef Zisick. Sein weitergehender Hinweis dabei: „Nur ein gutes nächstes Jahr, in dem die Auslastung wieder an die Zeit vor Corona anknüpft, kann letztendlich die Rettung sein.“

So dürfte man es derzeit sicherlich auch im benachbarten Landhaus Nordhelle einschätzen. Da dort der Betrieb – wie auf der Homepage mitgeteilt – bis zum 4. Januar ruht, war aktuell keine Stellungnahme dazu zu bekommen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare