Graffiti statt Schmierereien

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Am Fuß der Brücke über die Robchestraße könnte das Graffiti aufgebracht werden. Kirchen, Nordhelle, Freibad und Ebbehalle würden nach dem Entwurf dann dort zu sehen sein.

Valbert - In der Vergangenheit hat sich auch in Meinerzhagen gezeigt, dass die sonst üblichen Schmierereien auf öffentlichen Flächen dort deutlich geringer sind, wo bereits eine „künstlerische Gestaltung“ stattgefunden hat.

An mehreren Orten im Stadtgebiet waren mit dieser Mission und im Auftrag der Stadt in den vergangenen vier Jahren die beiden Graffitikünstler der Gruppe RH-Arts (Tobias Reichler und Ole Hafner) tätig. Mehrere Buswartehäuschen, aber auch der Durchgang an der Meinerzhagener Polizeiwache, wurden dadurch zu echten Hinguckern. Wobei besonders die figürlichen Elemente, manchmal an Cartoons erinnernd, für Lebendigkeit sorgen. 

Geht es nun nach dem Willen der CDU- und SPD-Fraktionen im Meinerzhagener Rat, könnte der immer wieder durch Schmierereien verunstaltete Brückenfuß an der Robchestraße ein Ort für ein neues Projekt sein. In einem gemeinsamen Antrag für den Bau- und Vergabeausschuss am 30. Januar formuliert man dazu auszugsweise wie folgt: „Die Widerlager werden immer wieder durch unansehnliche Graffitis besprüht. Für Abhilfe kann eine künstlerische Graffitigestaltung sorgen. Durch die Bemühungen des sachkundigen Bürgers Jörg Simon und des Ortsvorstehers Hans-Gerd Turck haben sich die Graffitikünstler RH-Arts bereit erklärt, den Brückenfuß in Valbert zu gestalten. Ein Gestaltungsvorschlag ist diesem Antrag beigefügt.“ 

Notwendig für das neue Graffiti wäre es, die Fläche vorzubereiten und auch für die Sprayarbeiten ein Gerüst bereitzustellen. Mit dem Honorar an die beiden Künstler von 1300 Euro und den weiteren Arbeits- und Materialkosten rechnet man bei der Stadt mit einem Kostenrahmen von 4300 Euro. Bei einem positiven Votum des Ausschusses müsste auch der Landesbetrieb Straßen.NRW als Eigentümer zustimmen.

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