Wartehäuschen verschönert

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Es ist vollbracht: Das vierte Buswartehäuschen ist mit einem Graffiti versehen. In Hösinghaus „knattert“ jetzt ein Traktor mit Güllefass. Überraschung: Tobias (rechts) und Ole bekamen ein kleines Geschenk von Andreas Schäfer.

Hösinghausen - Mit ihrer Arbeit in den drei Wartehäuschen in Valbert, beziehungsweise Ihne, hatten Ole Hafner und sein Freund Tobias Reichler bereits im Herbst vergangenen Jahres und im Frühjahr 2015 ihre „künstlerische Visitenkarte“ hinterlassen.

Anerkennung und Lob gab es dafür nicht nur von offizieller Seite. Viele Bürgerinnen und Bürger freuen sich immer wieder über die Bilder mit starkem örtlichen Bezug. Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass die Arbeit für die jungen Künstler in Meinerzhagen weitergeht. Dieser Tage war der Ortsteil Hösinghausen an der Reihe.

Auf Anregung von Ralf Conrady (Vorsitzender von Real Hösinghausen) wurde eines der dort vorhandenen Buswartehäuschen mit auf die Objektliste gestellt. Nach eingehender Abstimmung über ein Motiv mit den Verantwortlichen bei der Stadt legten Ole und Tobias dann los.

Mal mit einem Schwung aus dem Handgelenk, einem kurzen „Sprühstoß“ oder einem leichten „Lacknebel“ entstand das Kunstwerk. Unter dem Schriftzug „Hösinghausen“ verrichtet jetzt ein Traktor mit angehängtem Güllefass seine Arbeit. Bunt und so plastisch, dass einer der ersten Betrachter meinte, man könne formlich riechen, was da aus dem Tank fließe.

Nach getaner Arbeit gab es für Tobias und Ole eine Spende von Andreas Schäfer, der sich beim Betrachten der Aktion spontan dazu entschlossen hatte. Und beim anschließenden Imbiss, der von Real Hösinghausen ausgerichtet wurde, waren auch schon wieder neue Projekte im Gespräch.

Wer sich für die Arbeit von Ole Hafner und Tobias Reichler interessiert, kann sich bei Facebook unter dem Suchbegriff RH-Arts informieren.

Weil die Farbe nicht optimal auf einer Seitenwand in einem der beiden mit Graffiti gestalteten Buswartehäuschen in Ihne nicht ausreichend haftete, haben sich die Stadt und die beiden Künstler Tobias Reichler und Ole Hafner entschieden, dort vorsorglich nachzubessern. Hierfür wurde jetzt der Untergrund nochmals entsprechend vorbereitet. Gegen Ende der Sommerferien wollen die beiden Sprayer das Motiv wieder vervollständigen.

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