Meinerzhagener Sonderregelung gilt nicht mehr

Gottesdienste wieder erlaubt: So feierten die Gemeinden

Gottesdienste in der Pandemie
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Die Bänke in den Gemeindehäusern dürfen wieder besetzt sein. (Symbolbild)

Die Infektionszahlen sinken – und auch Meinerzhagen lockert seine Corona-Auflagen. Am vergangenen Freitag lief die lokale Allgemeinverfügung aus, nach der die Gemeinden keinerlei Präsenzgottesdienste abhalten durften. Die sind jetzt wieder möglich.

Meinerzhagen - „Wir haben uns aktualisierte Hygienekonzepte vorlegen lassen, die am Sonntag auch vor Ort kontrolliert wurden“, erklärte Helmut Klose, Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters, am Montag. Zwölf Mitarbeiter des Ordnungsamts seien in drei Teams unterwegs gewesen, „aber diese Überprüfungen verliefen zu unserer vollsten Zufriedenheit“, ergänzte der zuständige Fachbereichsleiter Heinz-Gerd Maikranz.

Freiwillig hätten die Gemeinden die Zahl der Besucher reduziert, inklusive Kindern seien maximal 150 Gäste gezählt worden – in Räumen, die bis zu 600 Personen fassen. Insofern hoffen alle Seiten nun, dass der positive Trend anhält und es bei dieser Gottesdienstregelung bleiben oder sogar weiter gelockert werden kann.

Sollten wir allerdings feststellen, dass die Zahlen sich gegenläufig entwickeln, werden wir sehr schnell wieder gegensteuern.

Jan Nesselrath, Bürgermeister

Bürgermeister Jan Nesselrath hatte in einer Stellungnahme auf der Internetseite der Stadt betont, dass Meinerzhagen hinsichtlich des Inzidenzwertes zwar noch immer über dem liege, „was wir als ,gut‘ bezeichnen können, aber die Tendenz stimmt und wir dürfen optimistisch sein“. Nesselrath betonte aber auch: „Sollten wir allerdings feststellen, dass die Zahlen sich gegenläufig entwickeln, werden wir sehr schnell wieder gegensteuern. Jetzt heißt es aber vor allem, weiter (...) sich an die bekannten Regeln zu halten, und zwar konsequent und in sämtlichen Lebensbereichen.“

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