Spaß im Schnee und umgestürzte Bäume

Die zwei Seiten des Winters

An der Ecke Löher Weg/Höltchen sitzt dieser Schneemann und wartet auf weißen Nachschub von oben.
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An der Ecke Löher Weg/Höltchen sitzt dieser Schneemann und wartet auf weißen Nachschub von oben.

Freude über den ersten nennenswerten Schneefall auf der einen, Verkehrsbehinderungen und umgestürzte Bäume auf der anderen Seite. Winter und Sturm haben am Sonntag Einzug in Meinerzhagen gehalten.

Meinerzhagen – „Eigentlich waren die Weihnachtsfeiertage für uns sehr ruhig“, zog Stadtbrandinspektor Christian Bösinghaus am Montag ein insgesamt erfreuliches Fazit. Ganz „arbeitslos“ waren die Frauen und Männer der heimischen Feuerwehr in den vergangenen Tagen dann aber doch nicht. Los ging es am Sonntag um 11.56 Uhr auf der Heerstraße. Sturmtief Hermine hatte dort einen Baum umstürzen lassen. Der Löschzug Meinerzhagen rückte aus, zersägte das Hindernis auf der Fahrbahn und sorgte so wieder für eine freie Straße.

Bäume auf der Fahrbahn

Im Siepen hinter Mühlhofe ging es weiter: Hier musste der Löschzug Haustadt eingreifen. Ein Baum blockierte die Straße. Auch in diesem Fall machte die Feuerwehr den Weg wieder frei. Um 15.33 Uhr schließlich fiel Baum Nummer drei: Bei Lengelscheid lag er auf der Landstraße 694. Die Löschgruppe Lengelscheid beseitigte das Hindernis.

Zimmerbrand gemeldet

Großalarm gab es dann am Sonntag um 17.51 Uhr. Gemeldet war ein Zimmerbrand in Hunswinkel an der Listerstraße. Einsatzkräfte der Löschzüge Haustadt und Valbert setzten sich in Bewegung, unterstützt wurden sie von der Drehleiter und dem Einsatzleitwagen aus Meinerzhagen. Vor Ort stellte sich glücklicherweise schnell heraus, dass lediglich auf dem Herd vergessenes Essen für die Rauchentwicklung verantwortlich war – es handelte sich um einen so genannten „Entstehungsbrand“, der vom Löschzug Haustadt rasch unter Kontrolle gebracht wurde. Die übrigen Einsatzkräfte, die ausgerückt waren, mussten nicht mehr eingreifen.

Das Gebäude wurde belüftet, größerer Schaden entstand laut Feuerwehr nicht. Einige Personen mussten vom Rettungsdienst versorgt werden. Das DRK Meinerzhagen war mit zwei Notfallkrankenwagen und vier Helfern vor Ort. Weitere Einsatzkräfte des Roten Kreuzes standen an der Unterkunft in Bereitstellung.

Winterdienst

Die einen nutzten den Neuschnee zum Bau eines imposanten Schneemannes, die anderen hatten ihre liebe Mühe und Not, mit dem Auto voranzukommen. Dank des Winterdienstes und der Tatsache, dass es wegen der Feiertage kaum Berufsverkehr gab, kam es laut Polizei allerdings nicht zu nennenswerten Unfällen im Meinerzhagener Stadtgebiet. Die Mitarbeiter des Baubetriebshofes hatten aber alle Hände voll zu tun. Bereits am Sonntag rückten sie ab etwa 17 Uhr aus, schoben den Schnee von den Fahrbahnen und streuten Salz.

Montag früh wurde die Arbeit dann bereits gegen 4 Uhr wieder aufgenommen. Insgesamt, so wurde mitgeteilt, waren am Vormittag vier Kleinschlepper und vier Großfahrzeuge im Einsatz, um für freie Fahrt zu sorgen. Und auch die Fremdunternehmen, die im Auftrag des Baubetriebshofes den Winterdienst versehen, wurden angefordert. Es war der erste größere Winterdienst- Einsatz in dieser Saison.

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