Schnelles Internet auch für Privathaushalte

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Auch in Meinerzhagen soll der Breitbandausbau durch Verlegung von Glasfaser-Kabeln forciert werden. Ein Förderantrag wurde jetzt gestellt.

Meinerzhagen - Das Ziel ist einfach, der Weg dahin etwas „steiniger“: Privathaushalte in Meinerzhagen sollen – ebenso wie heimische Unternehmen – mit schnellem Internet ausgestattet werden.

Dazu müsste ein möglichst flächendeckender Anschluss an das Glasfaser-Netz erfolgen. Und dieses Projekt geht nun laut Stadtverwaltung in die nächste Phase: „In Zusammenarbeit mit der Telekommunikations-Gesellschaft Südwestfalen – TKG – hat der Märkische Kreis einen entsprechenden Förderantrag für den Breitbandausbau in Wohngebieten und Ortslagen beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur eingereicht. Damit folgt das Projekt dem vorgesehenen Ablauf. Es hat zum Ziel, die Infrastruktur für einen schnellen Internetzugang in Privathaushalten zu schaffen. Mit einer Bewilligung der Förderung ist im Frühjahr 2017 zu rechnen.“

Der Antrag durch den Märkischen Kreis erfolgte laut Stadt fristgerecht bis zum 28. Oktober. Ziel aller Beteiligten – Städte und Kommunen im Märkischen Kreis, der Kreis selbst sowie die Telekommunikations-Gesellschaft Südwestfalen – sei es, durch die Glasfaserverlegung die best-mögliche Infrastruktur für den Breitbandausbau und damit einen flächendeckenden, schnellen Internetzugang zu schaffen.

„Das Projekt selbst richtet sich an Privathaushalte; parallel erfolgen auch Anstrengungen zum Ausbau im gewerblichen Bereich. Der Breitbandausbau soll durch ,Fibre to the Curb’, also per Glasfaser bis zum Kabelverzweiger, erfolgen, da ein Glasfaserausbau bis in die einzelnen Häuser hinein kaum finanzierbar sein wird und die Höhe der Fördermittel begrenzt ist“, geht aus einer Pressemitteilung der Stadt hervor. Um die Aktivitäten zu koordinieren und zu einer effizienten, zügigen Umsetzung zu bringen, hatten sich alle 15 kreisangehörigen Städte und Gemeinden im Vorfeld zu einer Kooperation mit dem Märkischen Kreis zusammengeschlossen.

In enger Abstimmung zwischen allen Beteiligten wird das Projekt also mit vereinten Kräften vorangetrieben. „Der jüngsten Antragstellung waren bereits verschiedene Arbeiten und Abstimmungsrunden vorausgegangen: So wurde in der letzten Bürgermeisterkonferenz Ende September vereinbart, dass parallel zum Antrag für die Gewerbegebiete auch für Wohngebiete und Ortslagen ein abgestimmtes Vorgehen für die Förderung des Breitbandausbaus erfolgen soll. Dieser Beschluss führte schließlich zu dem nun gestellten Antrag. Dem liegen verschiedene Konzepte zugrunde, so eine aktuelle kreisweite Glasfaser-Netzplanung, eine Studie zu Kosten und Effizienz unterschiedlicher Ausbauszenarien im Märkischen Kreis sowie ein Markt- und Interessenbekundungsverfahren“, wird weiter erläutert.

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