Schulbus-Verkehr schlägt hohe Wellen im Stadtrat

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Die Verkehrsbetriebe haben den Schulbusverkehr in Valbert reduziert

Meinerzhagen - Erneut beschäftigte sich der Stadtrat am Donnerstag mit dem Ärgernis gestrichener Buslinien der Verkehrsbetriebe Westfalen Süd (VWS).

Für allgemeine Verwunderung sorgte dabei eine Information, die Ratsherr Thomas Walfort (FDP) weitergab. Ihm sei berichtet worden, dass einzelne Busfahrer Valberter Kinder nicht in den Bus einsteigen ließen, da dieser zu voll sei. Zuzüglich der gestrichenen Fahrten der Linie R61 MK durch die VWS erhöhe sich so das Risiko, dass Valberter Kinder künftig nicht mehr in Meinerzhagener, sondern in Attendorner Schulen angemeldet werden, befürchtet Walfort. 

Heinz-Gerd Maikranz, zuständiger Fachbereichsleiter, wusste von solcherlei Vorfällen nichts, betonte aber, am Donnerstag vergangener Woche der VWS ein Schreiben zugesendet zu haben, das auf die Missstände in Meinerzhagen beziehungsweise Valbert hinweist.

Deutliche Worte fand indes Peter Kamphaus (SPD) für das Verhalten des Siegener Verkehrsunternehmens. „Fest steht: Die VWS hält sich nicht an bestehende Verträge. Das kann und darf nicht der Weg sein. Wir dürfen die Kinder nicht im Regen stehen lassen.“

Doch es gibt für die Hardenberger Schüler offenbar Hoffnung: Petra Gossen (SPD) brachte aus der Kreistagssitzung die Information mit, dass der Märkische Kreis gemeinsam mit der Märkischen Verkehrsgesellschaft (MVG) an einer Lösung arbeite, um schnell Abhilfe zu schaffen. Auch ein Lizenzerwerb für die Fahrten von Meinerzhagen nach Hardenberg und umgekehrt werde geprüft, so Gossen.

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