Gestaltung der Ihnewiesen soll geregelt werden

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Auf dem Foto das ehemalige VKV-Gelände neben dem Lidl-Markt in Valbert. ▪

VALBERT ▪ Was geschieht mit der restlichen, noch brachliegenden Grundstücksfläche der ehemaligen Firma VKV? Diese Frage und auch die der möglichen Gestaltung der „Ihnewiese“, soll durch den Bebauungsplan Nr. 70 „Valbert-Mitte“ geklärt werden.

Zur Festlegung der rechtlichen Voraussetzungen fasste der Rat bereits im März 2006 einen entsprechenden Aufstellungsbeschluss. Initialzündung für die Überlegungen der Verwaltung und Kommunalpolitiker war die Schließung der Firma VKV Ende 2005.

Von Anfang an hatte der Wunsch, einen Discountmarkt ins Ebbedorf zu holen, dabei eine besondere Bedeutung. Dieser erfüllte sich mit gewisser Verzögerung durch die Ansiedlung des Lidl-Marktes 2008.

Die hierfür nicht benötigte ehemalige Betriebsfläche ist zurzeit ungenutzt und voll mit Bauschutt vom Abbruch. Ebenso wartet die notdürftig geschotterte Fläche am Piepenströtken auf eine sinnvolle Nutzung.

Durch den in Arbeit befindlichen Bebauungsplan wird ein städtebauliches Gesamtkonzept zur Entwicklung der Flächen erstellt. Dabei sollen die bereits bestehenden ortskerntypischen Nutzungen entlang der Ihnestraße mit in die Planung einfließen, um ein sinnvolles Miteinander von Wohnen, Handel, Dienstleistungen und Gewerbe erzielen zu können.

Ein weiterer „Plan-Aspekt“ ist die seit längerem geführte Diskussion über die „Ihnewiese“. Hier ist eine teilweise Nutzung als öffentlicher Parkplatz zur Erweiterung des Stellplatzangebotes im Ortskern und teilweise eine bauliche Nutzung angedacht.

Mit der Umsetzung der Planung könnten die Voraussetzungen für eine Stärkung des Valberter Ortskerns und damit eine weitere Mischung aus Einzelhandel, Wohnen, Dienstleistungen und gewerblicher Nutzung geschaffen werden.

Ebenso ist die Renaturierung des Ihnebachs ein gestecktes Ziel. „Wir wollen den Ihnebach aus seinem Betonbett holen und ökologisch aufwerten“, so Bauamtsleiter Friedrich Rothaar. Für diese Maßnahme wird derzeit im Rathaus an einem Förderantrag gearbeitet.

Das etwas ins Stocken geratene Bebauungsplanverfahren soll im nächsten Jahr weitergeführt und – wenn möglich – auch zum Abschluss gebracht werden.

Hauptsächlich durch die Arbeiten für die Regionale 2013, an der neben anderen Stellen im Rathaus auch das Baudezernat bei der Projektplanung mit einbezogen war und ist, führte zu den Verzögerungen. Nunmehr sind die Fachleute im Meinerzhagener Rathaus aber zuversichtlich, in den kommenden Monaten die Angelegenheit aufarbeiten zu können. ▪ jjh

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