50-jähriges Arbeitsjubiläum

50 Jahre im Dienst von Battenfeld

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Seit einem halben Jahrhundert ist Gerd Nöllings Berufsleben mit dem Firmennamen Battenfeld verbunden. Der 64-Jährige nahm die Glückwünsche von Michael Hinz (rechts), dem Betriebsleiter von Wittmann Battenfeld Meinerzhagen, entgegen.

Meinerzhagen – Ein halbes Jahrhundert ist Gerd Nöllings Berufsleben untrennbar mit dem Namen Battenfeld verbunden. Ein Jubiläum, das selten ist – und deshalb im Unternehmen entsprechend gewürdigt wurde.

Der 64 Jahre alte Maschinenschlosser aus Ihne begann 1970 seine Ausbildung bei der Firma Battenfeld. Und als dieses Unternehmen schließlich Mitte der 2000-er Jahre von der Wittmann-Gruppe übernommen wurde, blieb er auch der neuen Firma Wittmann Battenfeld treu. Bis heute. „Und ich bereue keinen einzigen Tag. Die Belegschaft der alten Firma Battenfeld war wie eine große Familie. Die Übernahme und Umfirmierung in Wittmann Battenfeld – das war dann ein Glücksfall für alle Angestellten“, sagt der Berufs-Jubilar, der bei Wittmann Battenfeld übrigens von seinem Sohn „beerbt“ wird. „Der übernimmt meinen Job“, freut sich Gerd Nölling.

Die ersten Schritte in die Arbeitswelt unternahm Gerd Nölling 1970 als Azubi bei Battenfeld. „Zunächst arbeitete ich in der Lehrwerkstatt an der Teichstraße. Wir bekamen im ersten Lehrjahr 160 Mark. Davon wurden uns gleich 20 Mark abgezogen, für den Messschieber. Darauf wurde dann der Name des Besitzers eingraviert. Das Werkzeug war dann so eine Art Heiligtum“, erinnert sich der Schlosser. 

Die Arbeit änderte sich in den folgenden Jahrzehnten ständig. „Alles wurde moderner, die Digitalisierung kam“, beschreibt Gerd Nölling, welche Herausforderungen zu bewältigen waren und noch sind. Heute, so der Berufs-Jubilar, befasse er sich in erster Linie mit Reparaturen. Und er habe dabei mit vielen Maschinen zu tun, für deren Instandsetzung eine gewisse Erfahrung notwendig sei, fügt er hinzu. Doch das ist kein Problem, denn nach 50 Arbeitsjahren kennt Gerd Nölling alle Tücken der Technik und weiß sie zu beheben. 

Privat ist der 64-jährige aus Ihne gern in der Natur unterwegs – und auch hier wartet eine Menge Arbeit auf ihn: „Ich widme mich der Land- und Forstwirtschaft. Zurzeit ist die Aufarbeitung von Borkenkäfer-Holz ein Thema. Das macht viel Arbeit“, erzählt der Meinerzhagener. Für ihn ist das allerdings kein Problem, sondern eher eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung. Und Freizeit wird Gerd Nölling bald genug haben, denn Ende dieses Jahres geht der Maschinenschlosser in den Ruhestand. 

Seiner Firma Wittmann Battenfeld will er aber weiter treu bleiben. Zumindest für ein paar Stunden pro Woche oder Monat. Eine Win-win-Situation, denn: Einen Mitarbeiter mit solcher Erfahrung lässt man ungern ziehen.

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