Ausschuss ebnet den Weg für das neue Fuchs-Hochhaus

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Ein Blick auf die Baustelle der Firma Otto Fuchs. Hier soll das siebenstöckige Bürogebäude entstehen.

Meinerzhagen - Sollte jetzt noch der Stadtrat am 11. Oktober zustimmen, darf das Unternehmen Otto Fuchs wie geplant sein siebenstöckiges Bürohochhaus an der Derschlager Straße bauen.

Am Montagabend jedenfalls votierten die Mitglieder des Ausschusses für Planung, Stadtentwicklung, Verkehr und Umwelt (PSVU) in ihrer Sitzung – bei einer Enthaltung – für eine Bebauungsplanänderung, die das Projekt ermöglichen würde. 

17 Anwohner des Bereiches Derschlager Straße/An der Wahr nutzten die Sitzung noch einmal dazu, um Präsenz zu zeigen. Direkte Nachbarn aus dem Bereich der Baustelle hatten auch ein Kölner Rechtsanwaltsbüro damit beauftragt, den Plan zu prüfen. Die Juristen aus der Domstadt kamen zu dem Ergebnis, dass der Entwurf des Bebauungsplanes einer gerichtlichen Prüfung nicht standhalten werde.

Der Ausschuss sah das fast geschlossen ganz anders. Bei einer Enthaltung wurde dem Rat der Bebauungsplan schließlich zur Beschlussfassung empfohlen. Eine Aussprache zu dem Projekt zwischen Ausschussmitgliedern und anwesenden Anwohnern fand nicht statt. Weder bei der Stunde der Öffentlichkeit zu Beginn der Sitzung im Ratssaal an der Bahnhofstraße noch zum Ende der PSVU-Zusammenkunft meldeten sich Anwohner zu Wort. 

Zuvor hatte Fachbereichsleiter Friedrich Rothaar für die Verwaltung noch einmal erläutert, dass die Stadt die Ausführungen der Kölner Kanzlei genau geprüft habe, um anschließend selbst Stellung zu nehmen. Das Ergebnis: Allen von den Kölner Juristen aufgeführten Punkten sei dabei zu wiedersprechen, urteilte er.

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