Runter mit dem Dreck

Die Sonne kommt, jetzt muss das Salz runter: Tipps zur Fahrzeugpflege nach dem Winter

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Carmen Brandt ist Inhaberin des Centers WAP-Waschbär. Sie weiß, wie Autos richtig gereinigt werden.

Meinerzhagen – Hässliche weiße Salzkrusten auf dem Blech, Schlamm selbst in den Kotflügeln, vom Bremsbelag-Abrieb schwarze Alufelgen – jeder Autofahrer kennt das. Besonders im Winter hilft da nur eins: Regelmäßige Fahrzeugpflege.

Und wenn es schön wird, so wie an diesem Wochenende, herrscht in den heimischen Waschanlagen und -centern wieder Hochbetrieb. Das weiß auch Carmen Brandt. Die Inhaberin des WAP-Waschbär-Centers an der Volmestraße registrierte bereits am Freitag, dass viele Meinerzhagener mit den steigenden Temperaturen und bei Sonnenschein „satt“ einen Entschluss gefasst hatten: „Runter mit dem Dreck“. 

Schon am Vormittag waren viele Waschboxen belegt, vor der Waschanlage bildete sich ein kleiner Stau. An solchen Tagen kann es sein, dass bis zu 100 Kunden „die Bürste“, wie Carmen Brandt die Selbstbedienungs-Boxen nennt, nutzen. Dort haben sie die Auswahl zwischen verschiedenen Programmen. „Hochdruckreinigung mit und ohne Schaum, Schaumbürste, Klar- oder Glanzspülen und Glanzpflege mit entmineralisiertem Wasser, das keine Flecken hinterlässt“, zählt Carmen Brandt die Möglichkeiten auf, zwischen denen die Autofahrer wählen können. 

Sie empfiehlt: „Nie mit der Bürste anfangen, erst mit Hochdruck reinigen. Und wenn mit der Bürste gearbeitet wird, am besten unten anfangen. Aber wir haben auch Schilder aufgehängt, auf denen es Infos dazu gibt.“ 

Unterbodenwäsche im Winter empfohlen

Das alles geht übrigens auch bei Frost. „Der Boden in den Boxen ist beheizt. Zuhause sollte man das Auto dann allerdings in die Garage stellen“, erläutert die Chefin des Familienbetriebes, in dem auch Sohn Niko mitarbeitet, ebenso wie Vater Wilfried Oeckinghaus. Auf dessen Erfahrung möchte Carmen Brandt nicht verzichten.

Wer nicht selbst Hand anlegen möchte, kann beim WAP-Waschbären auch die Waschanlage nutzen. Sie bietet acht Programme – inklusive Unterbodenwäsche. Die wird besonders im Winter empfohlen, wegen der Streusalz-Anhaftungen. 

Die haben es übrigens in sich. „Streusalz, Straßenschmutz, Schnee und Wasser verbinden sich zu Gemischen, die während der Fahrten an den Fahrzeugoberflächen fest anhaften, sich aufschichten und Autolacke angreifen. 

Schweller- und Heckbereiche sind davon besonders betroffen. Dies führt dazu, dass die Wäsche und Pflege von Fahrzeugen deutlich aufwendiger erfolgen muss, will man gute Reinigungs- und Pflegeresultate erreichen“, informiert der Vorsitzende des Bundesverbandes Tankstellen und Gewerbliche Autowäsche (BTG) Joachim Jäckel.

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