Gemeinsamer Kampf gegen die Wasserpest an der Lister

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In Heiligenberg an der Listertalsperre wurde am Samstag gegen die Wasserpest vorgegangen.

Hunswinkel - Es herrschte eine recht frische Temperatur am Samstagmorgen in Heiligenberg an der Listertalsperre. Knapp über null Grad zeigte das Thermometer an.

Das allerdings konnte eine stattliche Zahl von freiwilligen Helfern nicht von ihrem Einsatz gegen die Elodea abhalten. Unter ihnen konnte Ortsvorsteher Hans-Gerd Turck auch einige Asylbewerber begrüßen, die durch die Stadt von der Aktion erfahren und ihre Mithilfe zugesagt hatten.

Ohne sich mit langen Vorreden und „Ausführungsabsprachen“ aufzuhalten, ging es gleich an die Arbeit. Zur Unterstützung der eigenen Muskelkraft hatten einige Unternehmen aus der Umgebung die ein oder andere „kleine Maschine“ kostenlos bereitgestellt. So konnten dann die steilen Uferbereiche mit einer motorbetriebenen Schubkarre oder einem kleinen Kettenfahrzeug gut bewältigt werden.

In Windebruch hatte in der vergangenen Woche der Ruhrverband durch ein Unternehmen teilweise schon die Wasserpest entfernen lassen. Ebenso waren aber auch die Anlieger, wie bereits in der Vergangenheit regelmäßig, gegen die Schlingpflanzen vorgegangen.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die Badestelle ist jetzt „elodeafrei“. Das gleiche gilt für den Bereich Hunswinkel. Dort hatten die Bauhofarbeiter in den vergangenen Tagen ganze Arbeit geleistet.

Durch den für die Aktion abgelassenen Pegel der Listertalsperre steht der marode Badesteg in Hunswinkel derzeit „auf dem Trockenen“. Er wird aber in den nächsten Tagen einer neuen Anlage weichen müssen. Ebenso wird die Stadt, nach Absprache mit dem Ruhrverband, dort auch den Uferbereich verbreitern (wir berichteten).

Noch bevor sich die Helfer – einige von ihnen kamen sogar aus Kierspe und Meinerzhagen nach Heiligenberg – mit einem Imbiss stärkten, zogen sie noch ein Stück am Ufer weiter. Unterhalb des Campingplatzes sammelten sie den dort hinterlassenen Abfall ein. Dessen Palette reichte von der einfachen Plastiktüte bis hin zum Autoreifen, dazwischen Flaschen in allen Größen und diverse Fastfood-Verpackungen. Der Elodea selbst konnte man dort leider nicht den Garaus machen. Zu dicht war das Wurzel- und Schlingengeflecht. An dieser Stelle wird der Einsatz von geeignetem Gerät nötig sein.

Zufrieden und nach getaner Arbeit hungrig, konnten sich die Helfer mit von der Stadt bereitgestellten Grillwürsten sowie Getränken stärken. Und dazu gab es Brötchen, die ein Valberter Bäcker gespendet hatte.

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